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Umfrage: Deutsche Fintech-Gründer blicken unverändert zuversichtlich in die Zukunft

Langfristig glaubt Mehrheit der befragten CEOs, dass sie von der Corona-Krise profitieren werden

Symbolbild | Foto: Colourbox

Das Finanzportal Finance Forward hat in einer selbst geführten Umfrage versucht, einen Gesamtbild der deutschen Fintech-Szene zu recherchieren. 100 Gründer wurden dafür angeschrieben, 70 beantworteten den Fragenkatalog. Die Ergebnisse zeigen ein überwiegend positives Stimmungsbild in der Gründerszene.

Mehr als jeder dritte Befragte geht davon aus, dass das eigene Geschäftsmdodell von der Krise profitieren wird. So gehen mehr als 40 Prozent der Befragten von weiterhin steigenden Umsätzen in den kommenden drei Monaten aus. Nur knapp jeder Vierte geht davon aus, dass der Umsatz zurück geht.


 

Dementsprechend plant die Mehrheit der befragten Gründer (fast 80 Prozent) auch weitere Neueinstellungen. Dass das nicht unrealistisch ist, wird auch dadurch unterstrichen, dass das Kapital der Unternehmen länger als zwölf Monate reicht. So zumindest die Aussagen der Gründer in der Befragung. Kurzarbeit ist bei den meisten Fintechs (fast 55 Prozent) nicht geplant.
 

Jedoch schauen sich fast die Hälfte der Gründer nach weiteren Kapitalgebern um und gehen demensprechend nicht von einer Downround aus. Auch finanzielle Unterstützung vom Staat wird nicht ausgeschlossen: 60 Prozent der Befragten bejahten auf die Frage, ob sie die Option von Staatshilfe prüfen.

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