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Standard & Poor's stuft Emittentenrating der Deutschen Bank auf "A-" hoch

Die nächste Ratingagentur stellt sich hinter die Deutsche Bank: Nach Fitch und Moody's entscheidet sich jetzt auch S&P für bessere Bonitätsnoten.

Christian Sewing, CEO der Deutschen Bank | Foto: picture alliance / SvenSimon | Elmar Kremser/SVEN SIMON

Standard & Poor's (S&P) hat mehrere Ratings der Deutschen Bank von BBB+ auf A- mit stabilem Ausblick angehoben. Laut Mitteilung des Instituts betrifft die Entscheidung unter anderem das langfristige Emittentenrating (Long-Term Issuer Credit Rating) und das Rating für vorrangige bevorrechtigte Anleihen (Senior Preferred Debt). Damit würden nun alle Counterparty-Ratings bei allen führenden Agenturen im A-Bereich liegen, so das Institut.

Vor allem aber ermöglichen sie uns, mehr Geschäft mit unseren Kunden zu machen.

Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender, Deutsche Bank

Vorstandschef Christian Sewing sieht sich durch die S&P-Nachricht in seiner Linie bestätigt. "Es ist sehr erfreulich, dass die Fortschritte bei der Transformation der Deutschen Bank erneut von einer führenden Ratingagentur anerkannt wurde", wird er in der Mitteilung zitiert.

Die Hochstufungen von S&P zeigten, "dass unsere Strategie die richtige ist und wir sie erfolgreich umsetzen", betont er. "Vor allem aber ermöglichen sie uns, mehr Geschäft mit unseren Kunden zu machen."

Dritte Anhebung seit August

Die Ratingaktion von S&P ist bereits die dritte Heraufstufung für die Deutsche Bank seit August. Zuerst hatte Moody’s die Ratings angehoben, einen Monat später, im September, folgte auch Fitch.

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