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Investor Kretinsky strebt bei Aareal Bank wohl eine aktive Rolle an

Dem tschechischen Milliardär wird unterstellt, dass er auf eine Aufspaltung des Immobilienfinanziers hinarbeitet. Auch wird vermutet, dass er seine Beteiligung weiter aufstocken möchte.

Daniel Kretinsky | Foto: picture alliance/dpa/CTK | Ondrej Deml

Im Ringen um eine Übernahme oder Aufspaltung des Immobilienfinanzierers Aareal Bank dürfte auch der tschechische Investor Daniel Kretinsky ein Wörtchen mitreden wollen. Ende Oktober hatte die Aareal Bank mitgeteilt, dass Kretinsky etwas mehr als drei Prozent der Anteile hält.

Tschechischer Investor steigt bei der Aareal Bank mit mehr als drei Prozent ein 

"Wir glauben, dass Daniel Kretinsky dieses Engagement wertorientiert vorantreiben wird, also auf eine Aufspaltung zielen könnte", zitiert die Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" nun einen Manager eines Aareal-Bank-Großaktionärs. "Wir glauben angesichts seiner sonstigen Beteiligungen auch nicht, dass er es bei den drei Prozent belässt."

Ergebnisoffene Gespräche

Die Aareal Bank hatte Anfang Oktober ergebnisoffene Gespräche mit Kaufinteressenten aus den Reihen von Finanzinvestoren öffentlich gemacht, denen ein indikativer Preis von 29 Euro je Aktie zugrunde liegt. Aktuell kosten die Papiere knapp 28 Euro. Mitte Oktober hieß es dann von der "Börsen-Zeitung", Finanzinvestor Towerbrook habe das Konsortium der Interessenten verlassen. Zuvor hatten Centerbridge und Towerbrook die Führung, Advent war als weiterer Beteiligter genannt worden.

Advent ist für die Aareal Bank kein unbekannter Investor. Im vergangenen Jahr hatten die Wiesbadener den Finanzinvestor als Minderheitseigner bei ihrer IT-Tochter Aareon an Bord geholt. Vor allem diese dürfte für einen Käufer der Aareal Bank interessant sein.

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