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Die Hamburg Commercial Bank wird in den Sicherungsfonds des BdB aufgenommen

Der Schritt hat sich lange angebahnt und die jetzt privatisierte, ehemalige HSH Nordbank hat lange darauf hin gearbeitet. Am Montag soll er auf einer Vorstandssitzung des Bankenverbandes abgesegnet werden, berichtet das "Handelsblatt".

Stefan Ermisch, CEO der HCOB | Foto: Hamburg Commercial Bank

Die Hamburg Commercial Bank (HCOB) steht unmittelbar vor der Aufnahme in den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (BdB). Auf einer Vorstandssitzung am kommenden Montag will der BdB die finale Entscheidung treffen. Dies berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen.

Der Wechsel aus der öffentlich-rechtlichen Einlagensicherung des Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) in die der privaten Banken, stellt einen Meilenstein für das aus der HSH Nordbank hervorgegangene und jetzt privatisierte Institut dar.

Harter Sanierungskurs

Vorstandschef Stefan Ermisch hat die Bank, die sich heute mehrheitlich im Besitz der Finanzinvestoren Cerberus und JC Flowers befindet, saniert und auf Profitabilität getrimmt. Nach den ersten sechs Monaten hatte die HCOB ein Konzernergebnis von 194 Mio. Euro eingefahren, ein Vielfaches der 4 Mio. Euro ein Jahr zuvor. Die harte Kernkapitalquote erreichte 29,6 Prozent, ein Spitzenwert in der deutschen Bankenlandschaft.

Hamburg Commercial Bank hat im ersten Halbjahr ihren Vorsteuergewinn mehr als verdoppelt

Die Aufnahme in den Sicherungsfonds der privaten Banken ist für die HCOB auch deswegen wichtig, weil Einlagen von Firmenkunden umfangreich abgesichert sind. Der BdB hatte vor einer Aufnahme daher Anforderungen an Kapitalausstattung, Portfolioqualität und Profitabilität gestellt.

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