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Berlin-Hyp-Chef Klaus fordert Dialog über Nachhaltigkeits-Regulierung

Wer Nachhaltigkeitsdaten nicht liefern könne, werde irgendwann auch keinen Kredit mehr haben. Um Einfluss auf den Umfang solcher Daten nehmen zu können, plädiert der Bank-Chef für eine konzertierte Aktion der Branche.

Logo der Berlin Hyp | Foto: picture alliance / Bildagentur-online/Joko | Bildagentur-online/Joko

Die Finanzbranche muss sich nach Ansicht der Berlin Hyp gemeinsam in die Debatte um nachhaltige Regulierung einschalten.

Wir werden noch einiges an Regulierungswut auf uns als Sektor einprasseln sehen

Sascha Klaus, Vorstandschef der Berlin Hyp

"Wir werden noch einiges an Regulierungswut auf uns als Sektor einprasseln sehen", sagte Vorstandschef Sascha Klaus auf dem 3. Symposium "Kreditgeschäft der Zukunft" der "Börsen-Zeitung". "Jetzt ist noch Zeit für den Dialog darüber, was sinnvoll ist und was nicht." Die Branche müsse sich viel stärker austauschen, um Einfluss nehmen zu können. Vernetzung und Zusammenarbeit würden immer wichtiger.

Klaus sprach sich zudem für "mindestens europaweite Lösungen" aus. "Banken werden ex­trem viele Datenpunkte erfassen müssen." Dies ziehe immense Auswirkungen auf die Datenlandschaft in Kreditinstituten nach sich: "Daher brauchen wir einen guten Datenhaushalt."

Klaus nimmt aber auch die Kunden in die Pflicht: Wer Nachhaltigkeitsdaten nicht liefern könne, werde irgendwann auch keinen Kredit mehr haben

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