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DWS verkauft die Mehrheit an der IKS

Zum Verkaufspreis für die digitale Investmentplattform sind keine Details bekannt. Der Abschluss der Transaktion wird in der zweiten Jahreshälfte 2022 erwartet.

Kai Wilhelm Franzmeyer, Blackfin (l.); Dirk Görgen, DWS (r.) | Foto: DWS

Die Fondsgesellschaft DWS verkauft die Mehrheit an ihrer digitalen Investmentplattform IKS an den französischen Finanzinvestor Blackfin Capital Partners. Das teilte die DWS am späten Dienstag mit.

Unser gemeinsames Ziel ist es, einen echten europäischen Anbieter aufzubauen.

Dirk Görgen, Mitglied der Geschäftsführung der DWS Group

"Unser gemeinsames Ziel ist es, einen echten europäischen Anbieter aufzubauen, und wir freuen uns darauf, mit unseren neuen Partnern zusammenzuarbeiten und die IKS langfristig zu einem starken Vertriebskanal für die DWS zu machen", sagte Dirk Görgen, Mitglied der Geschäftsführung der DWS Group und als Leiter der Client Coverage Division in der Mitteilung.

Die DWS hatte bereits vor rund einem Jahr angekündigt, strategische Optionen für die Fondsplattform zu prüfen.

Fondsplattform der DWS steht vor ungewisser Zukunft

Nach Angaben der DWS zählt die Plattform zu den Top 10 in Europa. Die IKS umfasse alle relevanten Vertriebskanäle, von B2B über B2B2C bis hin zu B2C.

Die Partnerschaft mit der DWS festigt sowohl unsere Verpflichtung gegenüber der DACH-Region als auch unsere Position als Referenzpartner im Bereich Private Equity für bedeutende europäische Finanzinstitute.

Kai Wilhelm Franzmeyer, Partner von BlackFin Capital Partners

"Die Partnerschaft mit der DWS festigt sowohl unsere Verpflichtung gegenüber der DACH-Region als auch unsere Position als Referenzpartner im Bereich Private Equity für bedeutende europäische Finanzinstitute", sagte Kai Wilhelm Franzmeyer, Partner von Blackfin Capital Partners und verantwortlich für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

DWS behält 30 Minderheitsbeteiligung

Es sei mit Blackfin vereinbart worden, das IKS-Geschäft in ein Gemeinschaftsunternehmen zu überführen, an dem die DWS noch 30 Prozent halten werde, teilte die Deutsche Bank-Tochter am Dienstag mit. Ziel sei eine langfristige strategische Partnerschaft auf dem Gebiet.

Zum Verkaufspreis und zu weiteren finanziellen Details sei Stillschweigen vereinbart worden. Der Abschluss der Transaktion werde in der zweiten Jahreshälfte 2022 erwartet.

Blackfin Capital Partners wurde 2009 gegründet. Neun Partner führen den Investor mit Schwerpunkt auf Geschäften im Finanzdienstleistungssektor in Europa. Derzeit verwaltet Blackfin mit Büros in Paris, Brüssel und Frankfurt  ein Vermögen von 1,8 Mrd. Euro.

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