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Monte dei Paschi soll Kapitalspritze in Höhe von 3 Milliarden Euro erhalten

Das italienische Finanzministerium will vor der möglichen Übernahme durch die Unicredit die Kapitalisierung der Krisenbank stärken, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Logo der Monte dei Paschi di Siena. | Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Pavlo Gonchar

Das italienische Finanzministerium plant vor der möglichen Übernahme durch die Unicredit eine Kapitalerhöhung von rund 3 Mrd. Euro bei der Krisenbank Monte dei Paschi di Siena (MPS). Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise. Bisher wurde der Bericht von der Regierung nicht dementiert.

Verkauf von Aktien mit Vorkaufsrechten

Im Juli hatte die Unicredit mitgeteilt, dass sich das Institut in Gesprächen mit der italienischen Regierung zu einer möglichen Übernahme der MPS befindet. Die nun geplante Kapitalerhöhung soll die Bank für die Übernahme "attraktiver" machen, heißt es im Bericht.

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Die Kapitalerhöhung soll durch Verkauf von Aktien mit Vorkaufsrechten erfolgen, so dass die Anteile der derzeitigen Investoren "geschützt" blieben, heißt es von mit der Angelegenheit vertrauten Personen.

Die konkreten Gespräche über den Verkauf der MPS kommen für einige Branchenkenner nach der Berufung des neuen Unicredit-CEO Andrea Orcel nicht überraschend. Der ehemalige Investmentbanker mit dem Ruf des "Rain-Makers" hatte bereits bei der früheren Fusion der Unicredit-Vorgängerbanken UniCredito und Credito Italiano beraten.

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Sein Vorgänger bei der Unicredit, Jean Pierre Mustier, hatte sich laut Insidern immer wieder gegen die Übernahme der MPS ausgesprochen.

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