Commerzbank senkt Verwahrentgelt-Grenze bei Neukunden

Die Grenze sinkt auf die Hälfte - von bisher 100.000 auf 50.000 Euro. Von der Regelung sind diejenigen Privatkunden betroffen, die seit 1. Juli 2020 Commerzbank-Kunde sind.
Ausschnitt: Commerzbank-Tower in Frankfurt | Foto: picture alliance / greatif | Florian Gaul
Ausschnitt: Commerzbank-Tower in Frankfurt | Foto: picture alliance / greatif | Florian Gaul

Die Commerzbank wird wohl bei Neukunden ab einem Betrag von 50.000 Euro ein Verwahrentgelt in Höhe von 0,5 Prozent der Einlagen erheben, wie das Handelsblatt berichtet.

Die neue Regelung werde laut Bericht ab dem 1. August eingeführt. Bisher liegt der Freibetrag bei 100.000 Euro.

Betroffen von der Neuregelung seien jedoch nicht nur künftige Kunden, sondern alle Privatpersonen, die seit dem 1. Juli 2020 Commerzbank-Kunde sind. Damals hatte das Institut seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen geändert und darin festgeschrieben, dass die Weitergabe von Negativzinsen grundsätzlich möglich ist.

Individuelle Regelungen für Bestandskunden

Mit allen Bestandskunden, die schon länger bei Deutschlands zweitgrößter Privatbank sind, will das Institut Unternehmenskreisen zufolge individuelle Vereinbarungen treffen, heißt es weiter. Die Höhe der Freibeträge hänge dabei unter anderem von der Geschäftsbeziehung ab. Bei einigen Bestandskunden werde der Freibetrag aber ebenfalls auf 50.000 Euro sinken.

Die Commerzbank wollte sich zu dem Thema gegenüber dem Handelsblatt nicht äußern.

"Wir wollen keine Einlagen-Parkgarage sein", sagt Sabine Schmittroth 

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