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Erste Interessenten für das Ungarn-Geschäft der Commerzbank

Die KBC Group und die Raiffeisen Bank International haben ein Auge auf die ungarische Tochtergesellschaft geworfen, von der sich das Institut im Zuge seiner Restrukturierung trennen will, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Die Commerzbank im Ausland. | Foto: Commerzbank

Die Commerzbank beginnt laut Kreisen mit dem Verkauf ihres Bankgeschäfts in Ungarn. Dabei könnte die Veräußerung rund 100 Mio. Euro in die Kassen spülen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet.

Demnach gehören die belgische KBC Group und die österreichische Raiffeisen Bank International zu den Interessenten. Die Beratungen befänden sich allerdings noch in einem frühen Stadium, heißt es weiter.

Schließung von 15 Auslandsstandorten

Hintergrund des Verkaufs ist das Sparprogramm des Konzerns: Um die Kosten zu senken, will sich der neue Commerzbank-Chef Manfred Knof aus Ländern, die nicht zum Kerngeschäft gehören, zurückziehen. Insgesamt sollen 15 Auslandsstandorte geschlossen oder verkauft werden. Dazu gehören Brasilien, Belgien, Ungarn und Luxemburg.

Commerzbank schließt mehr als ein Dutzend Standorte im Ausland 

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