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US-Broker Robinhood lässt bei Gamestop & Co. Aktienhandel wieder zu

Es gebe derzeit keine Kaufbeschränkungen, teilte das Unternehmen am späten Donnerstagabend auf seiner Internetseite mit.

Robinhood Logo auf einem Smartphone | Foto: picture alliance / STRF/STAR MAX/IPx

Der US-Broker Robinhood hat Beschränkungen für Aktien des Computerspiele-Händlers Gamestop und anderer Unternehmen nach heftiger Kritik aufgehoben. Es gebe derzeit keine Kaufbeschränkungen, teilte das Unternehmen am späten Donnerstagabend auf seiner Internetseite mit.

Gut eine Woche nach dem Kursrekord bei Gamestop können Nutzer bei Robinhood nun wieder ungehindert Aktien des Computerspiele-Händlers und anderer Unternehmen wie Blackberry, AMC Entertainment und Nokia kaufen. Gleiches gilt für Optionen auf diese Wertpapiere.

Bereits Anfang der Woche hatte Robinhood seine Restriktionen minimal gelockert. So war teilweise nur der Kauf eines einzelnen Anteilsscheins erlaubt.

Der Gamestop-Effekt wird für Robinhood zur Herausforderung

Kursverluste nach Handelsverboten

Mehr als ein halbes Dutzend Firmen, die bei Nutzern des Internet-Forums Reddit besonders gefragt waren, haben seit den Handelsverboten vergangene Woche stark an Wert eingebüßt. Kurz nach Handelsstart lag der Xetra-Kurs von Gamestop am Freitag bei rund 44 Euro, nachdem er vergangene Woche die 400-Euro-Marke geknackt hatte.

Viele Privatanleger sehen den unterbrochenen Handel bei Robinhood und weiteren Brokern als Blockade des Momentums: Robinhood hatte am Donnerstag vergangener Woche überraschenderweise für mehrere Stunden den Handel mit bestimmten Aktien ausgesetzt. Das Unternehmen begründete den Schritt mit einer "anhaltenden Marktvolatilität".

Auch in Deutschland waren Broker wie Trade Republic und Trading212 in Bedrängnis geraten, weil sie ihren Nutzern den Zugang zum freien Markt untersagten. So war zeitweise nur der Verkauf bestimmter Wertpapiere, nicht aber der Kauf neuer Anteile gestattet.

Trade Republic ermöglicht wieder Handel mit Aktien von Gamestop & Co

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