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NEC hat Avaloq-Übernahme abgeschlossen

Das japanische Technologieunternehmen hat per Aktienkauf den Schweizer Anbieter für Vermögensverwaltungstechnologie nach Genehmigung der Regulatorik heute komplett übernommen.

Masakazu Yamashina, Executive Vice President von NEC, ist neuer Verwaltungsratspräsident von Avaloq. | Foto: Avaloq/NEC

Der Schweizer Anbieter von digitalen Banking-Lösungen Avaloq gehört nun zur japanischen NEC Corporation. Die Übernahme wurde im Oktober angekündigt und nach Erhalt der entsprechenden regulatorischen Genehmigungen heute abgeschlossen, teilten die Unternehmen mit.

NEC plant Avaloq-Übernahme für knapp zwei Mrd. Euro 

"Mit Avaloqs 35-jähriger Tradition und ihrem Fokus auf Innovation bei digitalen Banking- Lösungen, Kernbankensoftware und Vermögensverwaltungstechnologie ist das Unternehmen einmalig positioniert, um NEC den Weg in den digitalen Finanzbereich zu ebnen. Dieser bildet zusammen mit E-Government eine der Säulen, auf denen das globale Wachstum von NEC aufbaut", sagte Masakazu Yamashina, Executive Vice President von NEC und neuer Verwaltungsratspräsident von Avaloq.

Mit Avaloqs 35-jähriger Tradition und ihrem Fokus auf Innovation bei digitalen Banking- Lösungen, Kernbankensoftware und Vermögensverwaltungstechnologie ist das Unternehmen einmalig positioniert, um NEC den Weg in den digitalen Finanzbereich zu ebnen. Dieser bildet zusammen mit E-Government eine der Säulen, auf denen das globale Wachstum von NEC aufbaut.

Masakazu Yamashina, Executive Vice President von NEC und neuer Verwaltungsratspräsident von Avaloq

Und weiter: "Unser gemeinsames Leistungsversprechen basiert auf den zuverlässigen digitalen Finanzprodukten von Avaloq und dem Vertrauensverhältnis, das Avaloq zu seinen Kunden geschaffen hat, sowie auf den führenden Technologien, dem globalen Geschäftsnetzwerk und dem Know-how von NEC im Bereich E-Government."

Eigenständige Einheit in der Schweiz bleibt bestehen

NEC hält nun 100 Prozent der Aktien von Avaloq, inklusive der 45 Prozent, die sich bislang im Besitz der Private-Equity-Gesellschaft Warburg Pincus befand, sowie die Aktien des Gründers Francisco Fernandez und denen von Angestellten.

Auch nach der Übernahme wird Avaloq aber eine eigenständige Einheit mit Hauptsitz in der Schweiz bleiben. Die Transaktion werde keine Veräußerungen in Schlüsselregionen oder -angeboten nach sich ziehen, heißt es in der Mitteilung.

"Unsere Lösungen werden sich durch das ausgewiesene technologische Know-how von NEC im Bereich der digitalen Identität, künstlichen Intelligenz, Verifikation, Blockchain, Cybersicherheit und Biometrie weiterentwickeln. Darüber hinaus wird unsere Innovationsfähigkeit gestärkt", zeigt sich auch Jürg Hunziker, CEO von Avaloq, von dem Schritt überzeugt.

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