Michael Bräuer wird Vorstandschef der Frankfurter Bankgesellschaft

Er tritt sein Amt zur Jahresmitte an. Der derzeitige Vorstand Holger Mai geht mit 63 Jahren in den Ruhestand.
Vom Osten Sachsens zur Vermögensbank der Sparkassen: Michael Bräuer. | Foto: Frankfurter Bankgesellschaft
Vom Osten Sachsens zur Vermögensbank der Sparkassen: Michael Bräuer. | Foto: Frankfurter Bankgesellschaft

Die Frankfurter Bankgesellschaft, das Institut der Sparkassen-Finanzgruppe für vermögende Privatkunden, bekommt zum 1. Juli einen neuen Vorstandsvorsitzenden: Michael Bräuer. Er löst Holger Mai ab. Der 63-Jährige ist derzeit Vorsitzender des Vorstands und seit 2008 CEO der Unternehmensgruppe. Er wechsele damit ”ins Privatleben”, wie es in einer Mitteilung des Instituts wörtlich heißt.

Derzeit bei der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien

Michael Bräuer indes ist seit 2006 Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, die sich im äußersten Osten des Bundeslands Sachsen befindet. Als Vorstandsvorsitzender des Vorgängerinstituts Kreissparkasse Löbau-Zittau hatte er dessen Fusion mit der Niederschlesischen Sparkasse zur heutigen Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien begleitet. 

Zum Start seiner Karriere war der 57-jährige Diplomkaufmann Leiter der Unternehmenssteuerung und danach für das Geschäft mit vermögender Kundschaft der Niederschlesischen Sparkasse verantwortlich. Auch im Bereich M&A war er tätig. Überdies ist er Verbandsobmann des Ostdeutschen Sparkassenverbands und Mitglied in verschiedenen Sparkassengremien.

”Er hat seine Sparkasse sowohl durch Transformationsprozesse geführt als auch mit Weitblick strategisch entwickelt”, ist Mai daher auch voll des Lobes. ”Mit dieser Erfahrung an der Spitze ist die Frankfurter Bankgesellschaft Gruppe für die Zukunft bestens aufgestellt.“

Sitz in Zürich und Frankfurt

Die Frankfurter Bankgesellschaft besteht aus zwei Vollbanken mit Sitzen in Zürich und Frankfurt am Main. Zudem verfügt sie über das einzige Multi-Family-Office der Sparkassen-Finanzgruppe. Auch im M&A-Geschäft hält sie Mehrheitsbeteiligungen. Die Gruppe verwaltet rund 20 Mrd. Euro.

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