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Paula Price sorgt für mehr Vielfalt bei der Deutschen Bank in den USA

Price ist die erste schwarze Spitzenmanagerin im US-Verwaltungsrat der Bank. Ihren Lebenslauf schmücken bekannte Namen.

Die Deutsche Bank in New York City | Foto: picture alliance/AP/Invision

Die Deutsche Bank AG hat die Finanzexpertin Paula A. Price in den Verwaltungsrat ihrer US-Tochter berufen. Der Schritt erfolgt nur wenige Wochen, nachdem die Bank in den USA in ihrem Exekutivkomitee erstmals einen Sitz für einen nichtweißen Mitarbeiter geschaffen und ihn mit dem Aktienanalysten Paul Trussell besetzt hatte.

Laut Informationen der Börsen-Zeitung ist Price die erste schwarze Spitzenmanagerin in diesem Gremium.

Deutsche Bank bemüht sich um Vielfalt in US-Niederlassung 

Viele Verwaltungsratsmandate

Sie hat bereits mehrere ähnliche Posten inne: So ist sie seit Mai 2014 Board Director and Chair of Audit Comittee bei Accenture, seit diesem Monat außerdem Board Director bei Bristol Myers Squibb und bei DaVita Kidney Care sowie seit Juli 2014 Board Director bei Western Digital.

Ende Mai 2020 hatte Price nach weniger als zwei Jahren den Posten als Finanzchefin bei der strauchelnden US-Kaufhauskette Macy's aufgegeben, bleibt aber noch bis November deren Beraterin. Zuvor hatte sie von 2014 bis 2018 an der Harvard Business School gelehrt.

Wie die Börsen-Zeitung berichtet, wurden neben Price auch zwei weitere Mitglieder in den US-Verwaltungsrat der Deutschen Bank berufen: Eric Smith, Ex-US-Chef von Swiss Re und der Experte für Finanzkriminalität Robert Werner.

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