Volksbank aus Oberschwaben fusioniert und steigt zur zehntgrößten Geno-Bank im Südwesten auf

Die Volksbank Allgäu-Oberschwaben und die Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal haben ihre Fusion besiegelt. Das neue Institut kommt auf eine Bilanzsumme von mehr als 5 Mrd. Euro.
Der Vorstand der künftigen Volksbank Allgäu-Oberschwaben: Josef Hodrus, Stephanie Bernickel, Werner Mayer, Markus Langner (von links). | Foto: Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal
Der Vorstand der künftigen Volksbank Allgäu-Oberschwaben: Josef Hodrus, Stephanie Bernickel, Werner Mayer, Markus Langner (von links). | Foto: Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal

In Baden-Württemberg entsteht eine neue große Regionalbank: Die Volksbank Allgäu-Oberschwaben und die Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal fusionieren. Wie die Institute mitteilten, haben die Vertreterversammlungen dem Zusammenschluss, der im Herbst vergangenen Jahres angekündigt wurde, jetzt zugestimmt. Die neue Bank wird den Namen Volksbank Allgäu-Oberschwaben tragen und auf eine Bilanzsumme von mehr als fünf Mrd. Euro kommen. Damit landet sie auf Platz zehn der größten Volks- und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg.

Vorstände bleiben im Amt

Geführt wird das Institut von den vier Vorständen der bisherigen Banken: Josef Hodrus wird Vorstandssprecher und für die Bereiche Firmenkunden, Vermögenskunden, Vorstandsstab und die Immobilien-Töchter der Bank verantwortlich sein. Stephanie Bernickel betreut die Bereiche Privatkunden, Bauen und Wohnen sowie Marketingmanagement und Vertriebssteuerung. Markus Langner verantwortet die Unternehmensentwicklung, Gesamtbanksteuerung, Interne Revision sowie Compliance und Beauftragtenwesen. Werner Mayer wird für die Bereiche Personal, Unternehmensdienste, Marktfolge Aktiv und Sanierung zuständig sein.

Keine Filialschließungen geplant

Die Bank soll ihren Sitz in Laupheim und in Leutkirch im Allgäu haben und über 81.600 Mitglieder sowie knapp 140.000 Kunden in 40 Filialen betreuen. Es seien keine Filialschließungen geplant, betont Vorständin Bernickel. Auch die Arbeitsplätze der insgesamt 640 Beschäftigten seien langfristig gesichert, erklären die Institute.

Die Eintragung der neuen Bank in das Genossenschaftsregister – und somit die juristische Fusion – soll im Herbst erfolgen. Die Zusammenlegung der Konten und Bilanzen erfolgt mit der technischen Fusion Ende November. Dann erhalten die Kunden der Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal eG eine neue IBAN und eine neue BIC. 

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