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Fusion der Volksbanken Karlsruhe Baden-Baden und Enz nimmt letzte Hürde

Die Mehrheit der Vertreter beider Institute stimmen für den Zusammenschluss - es ist ein Zwischenschritt auf dem Weg zum Großinstitut: 2022 soll noch die Volksbank Pforzheim hinzukommen.

Andreas Lorenz, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Karlsruhe Baden-Baden | Foto: Volksbank Karlsruhe

Die Vertreter der Volksbank Karlsruhe Baden-Baden und der VR Bank Enz plus haben der Fusion beider Häuser mehrheitlich zugestimmt. Wie geplant, kann es zum 1. Januar 2022 also losgehen für das neue Großinstitut - mit einer Bilanzsumme von rund 8 Mrd. Euro.

Offen ist laut Mitteilung lediglich noch der Name: Ob sie künftig gemeinsam als "Volksbank eG" auftreten könnten, müsse erst noch wettbewerbsrechtlich geprüft werden, heißt es.

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"Wir freuen uns über das klare Votum unserer Vertreterinnen und Vertreter", sagte der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Karlsruhe Baden-Baden, Andreas Lorenz, in einer Mitteilung. Mit ihrer Entscheidung hätten sie "den Weg frei gemacht für eine zukunftssichere und leistungsstarke Bank entlang der Rheinschiene bis hinein in den Enzkreis."

Jürgen Wankmüller, Vorstandschef der VR Bank Enz plus, betont in der Mitteilung, er sei "zufrieden und dankbar" über das Votum seiner Vertreter. Nach Auszählung der Stimme erklärte er: "Wir schreiben heute Abend Geschichte."

Vertreter der Volksbank Pforzheim stimmen 2022 ab

Die jetzt beschlossene Fusion der zwei Volksbanken bildet dabei nur den Auftakt - die Pläne reichen, wie berichtet, deutlich weiter: Für 2022 ist mit der Volksbank Pforzheim bereits der nächste Zusammenschluss in Vorbereitung.

Sollten auch die Vertreter überzeugt werden können, würde eine Volksbank mit Seltenheitswert entstehen: Von ihrer Größe her - mit einer Bilanzsumme von dann rund 11 Mrd. Euro - dürfte sie in Baden-Württemberg unter den genossenschaftlichen Instituten an die Spitze schaffen und bundesweit in die Top 10. Abgestimmt wird im Frühjahr kommenden Jahres.

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