In Bayern entsteht die Raiffeisenbank Wittelsbacher Land

Die Raiffeisenbank Kissing-Mering schließt sich noch in diesem Jahr mit der Raiffeisenbank Adelzhausen-Sielenbach zusammen. Gemeinsam kommen sie auf eine Bilanzsumme von 1,4 Mrd. Euro.
Logo der Volks- und Raiffeisenbanken | Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto | Fleig / Eibner-Pressefoto
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Die Raiffeisenbanken Kissing-Mering und Adelzhausen-Sielenbach haben beschlossen, im laufenden Jahr zu fusionieren und anstelle der alten Ortsbezeichnungen das "Wittelsbacher Land" in den neuen Banknamen aufzunehmen. Das geht aus einer Mitteilung beider Banken hervor, die in der Nähe von Augsburg angesiedelt sind.

"Gemeinsam ist es leichter, regulatorische Erfordernisse zu erfüllen, dem zunehmenden Kostendruck zu begegnen und anstehende Investitionen zu stemmen", heißt es in der Mitteilung. Und weiter: "Aufgrund der neuen Größe können die Firmenkunden der Region mit höheren Finanzierungsvolumina unterstützt werden."

Bilanzsumme von 1,4 Mrd. Euro

Die Raiffeisenbank Kissing-Mering belegt mit einer Bilanzsumme von 1,3 Mrd den 245. Platz in der vorläufigen Rangliste der Genossenschaftsbanken 2020, die Raiffeisenbank Adelzhausen-Sielenbauch erreicht mit einer vergleichsweise geringen Bilanzsumme von 184 Mio. Euro Platz 673. Nach dem Zusammenschluss würde die künftige Raiffeisenbank Wittelsbacher Land demnach eine Bilanzsumme von rund 1,4 Mrd. Euro aufweisen.

Keine Stellen gestrichen

Die derzeit 178 Mitarbeiter haben laut Mitteilung keinen Verlust ihres Arbeitsplatzes zu befürchten. Der Zusammenschluss soll, sofern die General- beziehungsweise Vertreterversammlungen beider Häuser voraussichtlich Mitte des Jahres dem Beschluss zustimmen, rückwirkend zum 1. Januar 2021 in Kraft treten. Die technische Zusammenführung soll im vierten Quartal des Jahres erfolgen.

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