Kartellstrafe wegen Apple Pay möglich

Apples Geschäftspraktiken sind der EU ein Dorn im Auge. Diese sieht den Ausschluss der Konkurrenz bei Apple Pay kritisch.
Apple Pay auf dem Handy. | Foto: picture alliance / Frank May
Apple Pay auf dem Handy. | Foto: picture alliance / Frank May
Reuters

Offenbar plant die Europäische Union eine hohe Geldstrafe gegen Apple. Das berichtet Reuters und bezieht sich auf Insiderinformationen. Denn Apple beschränkt die im iPhone eingebauten NFC-Chips auf den eigenen Bezahldienst Apple Pay.

Apple im Visier der EU-Kommission

Das US-Unternehmen könnte künftig gezwungen sein, das mit der Kurzfunktechnologie funktionierende Bezahlsystem auch für Mitbewerber zu öffnen. Die EU-Wettbewerbsaufsicht hatte Apple schon im vergangenen Sommer in zwei seperaten Verfahren im Visier. Es besteht der Verdacht, dass Apple Pay gegen EU-Regeln verstößt. Zurzeit weigert sich Apple, seinen Bezahldienst der Konkurrenz zugänglich zu machen.

Reuters berichtet weiter, dass die EU-Kommission an Beschwerdepunkten arbeite, die Apple im kommenden Jahr zugesendet werden könnten. Dabei gehe es in der Regel um Wettbewerbsverstöße. Die EU-Kommission habe keine Stellung nehmen wollen, Apple sei nicht erreichbar gewesen.

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