FinanzBusiness

Superreiche Familien liebäugeln immer stärker mit Kryptowährungen

Eine Umfrage von Campden Wealth zeigt, dass 28 Prozent der superreichen Familien weltweit in Bitcoin, Ethereum und Co. investiert sind. Treiber der Nachfrage ist unter anderem die schwelende Inflationsangst.

Bitcoin-Symbol | Foto: picture alliance / Zoonar | Waldemar Thaut

Immer mehr Großanleger steigen bei Kryptowährungen ein. 28 Prozent der superreichen Familien rund um den Globus seien bereits in Bitcoin, Ethereum und Co. investiert, wie aus einer Umfrage der Beratungsorganisation Campden Wealth bei 385 Family Offices hervorging.

Viele erwarteten, dass sich die einst mit einem zweifelhaften Ruf kämpfenden Cyberdevisen zu etablierten Anlagemitteln mausern dürften. 28 Prozent der Befragten planten, ihre Positionen im kommenden Jahr aufzustocken.

Family Offices verwalten die Privatvermögen ihrer Eigentümer-Familien, die sich der Umfrage zufolge auf durchschnittlich 1,1 Mrd. Dollar belaufen Treiber der Nachfrage sind unter anderem die schwelende Inflationsangst und die Furcht, etwas zu verpassen.

Bisher liegt Krypto-Anteil bei einem Prozent

Campden Wealth zufolge halten 42 Prozent der Family Offices Kryptowährungen für ein lohnendes Investment. Bisher liege ihr Anteil an den Gesamtvermögen der Familien bei lediglich einem Prozent - gleich viel wie Edelmetalle. Das größte Stück entfalle auf Aktien gefolgt von Immobilien. Family Offices gelten als eher konservativ; viele von ihnen haben die Aufgabe, die ihnen anvertrauten Vermögen zu bewahren.

Mehr von FinanzBusiness

Commerzbank wird beim Klimaschutz konkreter

Das Institut hat Zwischenziele für das Jahr 2030 in puncto CO2-Reduktion vorgelegt und sein neues ESG-Rahmenwerk in Kraft gesetzt. Unternehmen will man auf dem Pfad zu mehr Nachhaltigkeit begleiten. Wer zur Transformation nicht bereit ist, werde es in Zukunft mit der Bank schwer haben.

Lesen Sie auch

Mehr dazu