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Genossen streben in die Plattform-Ökonomie

Laut Marija Kolak, Präsidentin des BVR, arbeiten die Volks- und Raiffeisenbanken an Plänen, wie sie ihr Geschäft jenseits klassischer Bankdienstleistungen erweitern können.

Marija Kolak | Foto: Bundesverband deutscher Volksbanken

Die Volks- und Raiffeisenbanken wollen ein eigenes Ökosystem als Ergänzung zum Bankgeschäft schaffen.

Im Handelsblatt sagte die Präsidentin des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Marija Kolak, "Wir wollen ein erweitertes Ökosystem aufbauen. So können Genossenschaftsbanken vor Ort auch in einer immer digitaleren Welt alltagsrelevant für ihre Kunden bleiben. Die Priorität bei dem Vorhaben ist, Kontakt und Schnittstelle zu den Kunden abzusichern."

Die Priorität bei dem Vorhaben ist, Kontakt und Schnittstelle zu den Kunden abzusichern.

Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)

Die gut 800 Volks- und Raiffeisenbanken sollen dazu etwa mehr Dienstleistungen zum Thema Bauen und Wohnen anzubieten: "Womöglich bis hin zu Unterstützung beim gesamten Immobilienkauf, von der Besichtigung bis zum Notartermin und der Renovierung", sagt Kolak.

Man prüfe  aber auch, ob die Banken etwa Plätze in Pflegeheimen vermitteln könnten. Aber auch Dienstleistungen rund um Gesundheit und Pflege könnten Teil eines solchen Ökosystems werden.

Konkrete Pläne gibt es allerdings noch nicht. "Wie viel wir investieren, in welche Dienstleistungen und mit welchen Partnern, wird noch innerhalb der Organisation entschieden werden", sagt Kolak im Handelsblatt.

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