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UBS will Höhe der Geldstrafe für Anleihenkartell anfechten

Im Mai wurde die Schweizer zu einer Geldbuße von 172 Mio. Euro verdonnert, weil sie sich mit anderen Banken beim mit europäische Staatsanleihen abgesprochen haben soll.

Schriftzug der UBS | Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Alberto Bartolomei

Die UBS will die Höhe der von der EU-Kommission verhängten Geldstrafe im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Handelskartell rund um europäische Staatsanleihen anfechten. Das schreibt die Bank in ihrem Bericht zum zweiten Quartal 2021.

UBS mit Gewinnsprung im zweiten Quartal 

Die Kommission hatte gegen die UBS im Mai eine Geldbuße von 172 Mio. Euro ausgesprochen. Sie soll mit sechs weiteren Banken an einem Handelskartell im Markt für europäische Staatsanleihen teilgenommen haben. Insgesamt verhängte die EU-Kommission Strafen in Höhe von 371 Mio. Euro. Nach eigenen Angaben verfügt die UBS für den Fall per Ende Juni über eine Rückstellung in angemessener Höhe.

Deutsche Bank blieb straffrei

In dem Fall war die Deutsche Bank als "Whistleblowerin" aufgetreten - und hatte sich so Straffreiheit gesichert.

Neben UBS hatte die Kommission auch die Bank of America Merrill Lynch, die Crédit Agricole und die Credit Suisse zur Kasse gebeten. Die höchste Strafe im Anleihenkartell musste mit 12,64 Mio. Euro Merrill Lynch zahlen.

Deutsche Bank bleibt als Whistleblower im "Anleihekartell" straffrei 

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Innerhalb des gesamten ersten Halbjahrs 2022 ist das Vorsteuerergebnis allerdings von 114 Mio. auf 107 Mio. Euro gesunken. Das Zins- und Provisionsergebnis bewegt sich etwa auf dem Niveau der Vorjahreszeiträume. Vorstandschef Andreas Arndt erwartet das Neugeschäftsvolumen bis zum Ende des Jahres unteren Ende der Prognosen.

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