FinanzBusiness

Helaba wickelt Schuldschein papierlos ab

Der Schuldschein für Aluplast lief über die Plattform VC Trade. Damit etabliert die Landesbank Marktstandards für Abwicklung und Lifecyclemanagement.

Marcel Göldner Abteilungsleiter für Corporate Capital Markets bei der Helaba | Foto: Helaba // picture alliance/dpa | Frank Rumpenhorst

Die Helaba hat für ihren Kunden Aluplast erstmals eine Schuldscheintransaktion vollständig papierlos innerhalb der Plattform VC Trade rechtsverbindlich abgebildet.

"Volle Transparenz, hohe Standardisierung und verkürzte Zeiten für den Markteintritt", seien bei der Digitalisierung des Emissionsgeschäfts die wichtigsten Aspekte, sagte Marcel Göldner, der bei der Helaba für das Kapitalmarktgeschäft mit Unternehmenskunden zuständig ist, in einer Mitteilung.

Die Helaba nutzt ausschließlich die digitale Corporate Finance Platform VC Trade für die Anbahnung, Vermarktung und Syndizierung von Schuldscheinen.

Neben der Debüttransaktion für Aluplast konnten bereits mehrere Transaktionen auf VC Trade vollständig digital abgebildet werden, heißt es in der Mitteilung weiter. Automatisierte Abwicklungsdokumente und integrierte elektronischer Signatur bilden die Grundlage für den elektronischen Eigentumsnachweis.Das Familienunternehmen Aluplast wurde im Oktober 1982 von Manfred J. Seitz in Ettlingen bei Karlsruhe gegründet.

Mehr von FinanzBusiness

Banken sehen sich für beginnenden Geldboten-Streik gewappnet

Während Dortmunder Volksbank und Stadtsparkasse München sich gut vorbereitet wähnen, ist man bei der Hamburger Sparkasse und der Nassauischen Sparkasse gar nicht vom Warnstreik betroffen. Größere Institute wie Commerzbank und ING empfehlen Kunden im Vorfeld bereits den Umstieg auf andere Zahlweisen.

Sparkassen halten zu Verbandsentscheidung

Der Deutsche Sparkassen und Giroverband (DSGV) hat den Kryptowährungen beziehungsweise dem Handel damit eine Absage erteilt. Eine Umfrage von FinanzBusiness zeigt: Die einzelnen Sparkassen sehen das ähnlich.

Bitpanda dementiert abweichende Zahl der Kündigungen

Offiziell heißt es, Bitpanda habe rund 270 Mitarbeitern gekündigt. Im Netz kursierende, stark abweichende Zahlen bezeichnet das Unternehmen als ”reine Spekulation”. Auch zum Tag des Rauswurfs äußert sich Bitpanda gegenüber FinanzBusiness.

Stühlerücken im Vorstand der Solarisbank

Wie geplant zieht Payment-Expertin Chloé Mayenobe in den Vorstand des Fintech ein - übernimmt aber auch mehr Aufgaben. Gleichzeitig verlässt Chief Commercial Officer Jörg Diewald den Banking-as-a-Service-Anbieter ”aus persönlichen Gründen”.

Lesen Sie auch

Mehr dazu