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Ratingagentur S&P stuft einige deutsche Geldhäuser herab

Grundsätzlich bewertet die US-Ratingagentur die Finanzbranche hierzulande als robust - trotz der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Standard & Poor's kritisiert unter anderem aber die langsamen Fortschritte bei der Digitalisierung.

Die Helaba-Zentrale in Frankfurt | Foto: picture alliance / dpa | Arne Dedert

Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat das Rating einiger deutscher Finanzinstitute gesenkt. Zu den betroffenen Häusern gehören vor allem Mitglieder der genossenschaftlichen Gruppe und die der Sparkassen-Organisation.

Grundsätzlich schätzt S&P die Lage der deutschen Banken als solide ein. Die Agentur begründet dies vor allem mit der Widerstandsfähigkeit der deutschen Wirtschaft in Bezug auf die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise.

Kaum Fortschritte bei Kosten und Ertragsdiversifizierung

Aber: "Dennoch sind wir der Ansicht, dass die Pandemie die Herausforderungen für den deutschen Bankensektor verschärft hat und dass deutsche Banken aufgrund der langsamen Fortschritte bei der Verbesserung der Ertragsdiversifizierung, der Kostenstrukturen und der Digitalisierung im Vergleich zu globalen Wettbewerbern weniger wettbewerbsfähig sind", hieß es in einer am Donnerstagabend veröffentlichten Mitteilung.

Langfrist-Rating sinkt um einen Notch

Deshalb stufte S&P einige nicht-staatsnahe Finanzinstitute beim langfristigen Emittentenrating um einen Notch herunter, bei denen die Bewertungen diese Herausforderungen nicht schon widerspiegelten.

Zu diesen Geldhäusern gehören unter anderem die Deutsche Apotheker und Ärztebank (von "bbb+" auf "bbb") und DZ Hyp (Stand alone Capital Profile (SACP) unverändert "bbb-", da negative Bewertungen ausgeglichen werden konnten). Im Sparkassen-Sektor traf es die DekaBank (SACP unverändert "bbb", DSGV-Gruppen Rating von "a+" auf "a"), die Kernmitglieder der S-Finanzgruppe Hessen-Thüringen einschließlich der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) (von "a" auf "a-") und der örtlichen Sparkassen.

Die um einen Notch herabgestuften Ratings von der Deutschen Pfandbriefbank (PBB) und der Volkswagen Bank wurden – wie bei anderen Instituten – nicht explizit ausgewiesen.

Ratings für Commerzbank und UniCredit Bank AG bestätigt

Der negative Ausblick für Commerzbank und die Unicredit Bank wurde bestätigt, der der Hamburg Commercial Bank (HCOB) wurde von "negativ" auf "in Entwicklung" (developing) revidiert. Die Ratings von Deutscher Bank und wichtiger Ableger der Auslandsbanken in Deutschland blieben unverändert.

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Fast 40 Prozent der Deutschen verhandeln nie ihr Gehalt

Dabei zahlt sich eine Gehaltsverhandlung meistens aus - 42 Prozent der Studienteilnehmer gaben eine höhere Gehaltsabrechnung an. Die Rechnung geht auch für Bankangestellte auf. Im Gegenzug hat jeder vierte Deutsche allerdings noch nie eine Lohnsteigerung erzielt.

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