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Moody's kündigt bessere Bonitätsnote für die Deutsche Bank an

Fitch und Standard & Poor's haben ihren Ausblick für Deutschlands größtes Geldhaus bereits angehoben, Moody's prüft zwar noch - sendet aber positive Signale.

Türme der Deutschen Bank | Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Christoph Hardt/Geisler-Fotopres

Moody's stellt der Deutschen Bank eine bessere Bonitätsnote in Aussicht. Am Montagabend kündigte die Rating-Agentur an, alle kurz- und langfristigen Ratings der Bank zu prüfen und voraussichtlich anzuheben. Aktuell hat sie ihr die Bonitätsnote "A3" verliehen - das sind vier Stufen über dem Ramschniveau.

Die Überprüfung für eine Heraufstufung berücksichtige die Fortschritte der Deutschen Bank bei der Umsetzung ihres Ziels, ein nachhaltigeres Geschäftsmodell zu erreichen, erklärte Moody's in seiner Mitteilung.

Reaktion auf strategische Neuausrichtung

Seit der Ankündigung der strategischen Neuausrichtung im Sommer 2019 habe das Institut fast 7 Mrd. Euro an Restrukturierungs- und Transformationskosten sowie 1,8 Mrd. Euro an Risikovorsorge für das Kreditgeschäft vorgenommen, heißt es.

Moody's werde die "Nachhaltigkeit der jüngsten Erfolge der Bank" bei der Steigerung von Erträgen und Gewinnen bewerten, insbesondere ihre Fähigkeit, robuste Kapitalmarkterträge aufrechtzuerhalten, ohne in ein erhöhtes Risiko zu gehen.

Die Ratingagentur geht damit einen ähnlichen Weg wie Fitch und Standard & Poor's. Beide Bonitätswächter hatten bereits zuvor ihre Ausblicke für Deutschlands größtes Geldhaus angehoben.

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