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Wechsel an der Spitze der Bad Bank der Deutschen Bank

Louise Kitchen ist zurückgetreten, berichten mehrere Medien. Auch der langjährige Co-Chef des Währungshandels verlässt das Institut, heißt es bei der Süddeutschen Zeitung.

Zentrale der Deutschen Bank | Foto: picture alliance/dpa | Arne Dedert

Die deutsche Bank hat in den Reihen ihrer Führungskräfte einige Veränderungen vorgenommen. Das geht aus internen Memos hervor, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg als erste berichtete.

Kitchen und Tinker verlassen die Bank

Die Chefin der Abbaubank-Einheit, Louise Kitchen, hat demnach das Institut verlassen, ebenso wie Jonathan Tinker, Co-Chef des Währungshandels. Kitchens Aufgaben in der sogennanten Capital Release Unit (CRU), der Bad Bank der Deutschen Bank, übernimmt Richard Stewart.

Der Rückritt der beiden Führungskräfte stehe in Zusammenhang mit dem umstrittenen Verkauf von Währungsderivaten an Unternehmenskunden in Spanien, der von der Bank derzeit untersucht werde. Die Bank wolle sich dazu nicht äußern. Die Managerin selbst ließ eine Anfrage dazu unbeantwortet, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Die Bank hatte zuvor angekündigt, in der CRU gebündelte problematische Wertpapiere bis 2022 zu veräußern.

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