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IT-Tochter der Aareal Bank kauft zu

Aareon übernimmt 100 Prozent der Anteile an Twinq, einem Softwareanbieter aus den Niederlanden. Es ist bereits der zweite Zukauf innerhalb von fünf Monaten.

Manfred Alflen, CEO der Aareon AG | Foto: Aareon

Die IT-Tochter der Aareal Bank, Aareon, kauft weiter zu – diesmal in den Niederlanden: Sie übernimmt 100 Prozent der Anteile an Twinq, einem Anbieter von Software zur Verwaltung von Abläufen im Immobiliienmanagement. Erst im Dezember hatte das Unternehmen die Übernahme von Arthur in Großbritannien angekündigt.

Im Zuge des Ausbaus unseres Angebotsportfolios sowie des Wachstums ..., erschließen wir mit der Übernahme von Twinq ein weiteres Marktsegment der WEG-Verwaltung.

Manfred Alflen, CEO, Aareon

"Im Zuge des Ausbaus unseres Angebotsportfolios sowie des Wachstums in neuen immobilienwirtschaftlich relevanten Märkten, erschließen wir mit der Übernahme von Twinq ein weiteres Marktsegment der WEG-Verwaltung und bauen unsere Präsenz in den Niederlanden aus", sagt Manfred Alflen, CEO der Aareon AG, in einer Mitteilung. Zur Kaufsumme äußert er sich nicht.

Twinq soll eigenständig bleiben

Dabei erfolgen beide Übernahmen nach dem gleichen Muster: Wie schon im Fall von Arthur, setzt Aareon auch bei Twinq auf Eigenständigkeit. Das Management bleibe an Bord und die Marke erhalten, heißt es – auf Auftritt werde sich nichts ändern. Twinq bietet verschiedene webbasierte Kundenportale, wie das Eigentümerportal, das Inkassoportal und das Auftragnehmerportal.

Die Aareal Bank hält noch 70 Prozent der Anteile an der Aareon Gruppe, für die restlichen Anteile holte sich das Institut im vergangenen Jahr, wie berichtet, den Finanzinvestor Advent International ins Haus.

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Aareon kommt aktuell auf rund 3.000 Kunden in Europa und betreut für sie gut zehn Millionen Einheiten. Das Unternehmen ist in der DACH-Region, Finnland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen und Schweden aktiv, die Softwareentwicklung läuft über den Standort in Rumänien. Insgesamt beschäftigt die Gruppe mehr als 1.800 Mitarbeiter und erzielte 2020 einen Umsatz von rund 258 Mio. Euro.

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