Sparda-Bank München verdient 2020 weniger

Die Kreditvergabe des Instituts ist stärker gewachsen als die Kundeneinlagen. Das Institut spürt aber die Folgen der Corona-Pandemie und der Abschaffung des kostenlosen Girokontos.
Helmut Lind, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München. | Foto: Sparda-Bank München
Helmut Lind, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München. | Foto: Sparda-Bank München

Der Jahresüberschuss der Sparda-Bank München ist 2020 gesunken. Dies teilte das genossenschaftliche Institut mit.

So ist der Jahresüberschuss vor Steuern auf 12,1 Mio. Euro gesunken. 2019 belief er sich noch auf 13,3 Mio. Euro.

Rückläufig war die Zahl der Girokonten. Sie lag zum Jahresende bei 300.824 verglichen mit 316.672. Die Sparda-Bank München begründete dies zum einen mit der Einführung von Kontoführungsgebühren zum April vergangenen Jahres zum anderen aber auch mit dem eingeschränkten Filialbetrieb in den ersten Monaten der Corona-Pandemie. Das Online-Geschäft konnte diese Entwicklung nicht komplett kompensieren, heißt es in der Mitteilung.

Mehr Kredite ausgegeben

Gleichwohl stieg der Gesamtkreditbestand um 6,1 Prozent auf 5,18 Mrd. Euro stärker als die Kundeneinlagen, die sich um vier Prozent auf 8,52 Mrd. erhöhten.

Die Bilanzsumme stieg auf 9,31 Mrd. Euro von 8,93 Mrd. Euro ein Jahr zuvor. Damit belegt die Sparda-Bank München Platz 10 der 812 genossenschaftlichen Institute in Deutschland.

Auch im laufenden Jahr rechnet der Vorstandsvorsitzende des Instituts Helmut Lind mit negativen Auswirkungen durch die Corona-Pandemie, heißt es in der Mitteilung. Hinzu kämen "weitere Herausforderungen wie etwa die unverändert anhaltende Negativzinssituation".

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