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Apobank verschiebt Dividendenzahlung

Das Düsseldorfer Institut sagte auf seiner Vertreterversammlung auch, im laufenden Jahr einen Jahresüberschuss auf dem Niveau von 2020 erreichen zu wollen.

Die Berliner Niederlassung der Apobank. | Foto: picture alliance / imageBROKER | Schoening Berlin

Die Apobank verschiebt ihre Dividendenzahlung. Dies beschloss das in Düsseldorf ansässige Institut auf seiner Vertreterversammlung.

Zwar sei die Apobank "grundsätzlich in der Lage", ihre Mitglieder angemessen am Geschäftserfolg zu beteiligen, verwies aber auf die Forderung der Europäischen Zentralbank (EZB), Dividendenausschüttungen für die Jahre 2019 und 2020 bis zum 30. September 2021 auszusetzen beziehungsweise deutlich zu begrenzen.

49 Mio. Euro auf neue Rechnung vorgetragen

Darum stehe nach der Auszahlung für das Geschäftsjahr 2019 nur noch "ein geringer ausschüttungsfähiger Betrag für das Jahr 2020 zur Verfügung". Aus diesem Grund hat die Vertreterversammlung beschlossen, "von dem Jahresüberschuss 2020 einen Betrag in Höhe von rund 49 Mio. Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Dies entspräche einer Dividende von vier Prozent", heißt es in einer Mitteilung.

"Damit soll die Grundlage geschaffen werden, die Mitglieder angemessen am Geschäftserfolg auch des Jahres 2020 beteiligen zu können, wenn dann auch zeitlich verzögert", so die Apobank.

IT-Probleme drücken Geschäftsergebnis der Apobank  

Auch 2021 bleibt ein herausforderndes Jahr, nicht zuletzt infolge der anhaltenden Pandemie. Aufgrund unseres einmaligen Geschäftsmodells sehen wir aber bisher keine größeren Auswirkungen der Pandemie auf die Apobank.

Ulrich Sommer, Vorsitzender des Vorstands, Apobank

Das Institut will im laufenden Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss auf dem Niveau von 2020, also etwa 65,3 Mio. Euro, erreichen. "Auch 2021 bleibt ein herausforderndes Jahr, nicht zuletzt infolge der anhaltenden Pandemie. Aufgrund unseres einmaligen Geschäftsmodells sehen wir aber bisher keine größeren Auswirkungen der Pandemie auf die Apobank. Allerdings ist die Entwicklung der Corona-Lage weiterhin volatil und damit die Auswirkungen auf die kommenden Monate schwer einschätzbar", sagte der Vorstandsvorsitzende Ulrich Sommer laut Mitteilung.

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