FinanzBusiness

Revolut führt neues Limit für Bargeldabhebungen ein

Die britische Neobank kappt künftig die Zahl der monatlichen gebührenfreien Geldautomatennutzung.

Das Logo von Revolut. | Foto: picture alliance / NurPhoto | Jakub Porzycki

Die britische Neobank Revolut begrenzt in Zukunft die Zahl der Barabhebungen an Geldautomaten. Das teilte sie ihren Kunden jetzt mit. Die Bank hat nach eigenen Angaben in Deutschland etwa 350.000 Kunden.

Beim kostenlosen Standardkonto gilt zwar unverändert ein monatlicher Freibetrag von 200 Euro für die Bargeldversorgung. Neu ist allerdings, dass die Automaten maximal fünf Mal im Monat genutzt werden können, ohne dass eine Gebühr fällig wird.

Wird eines der beiden Limits überschritten, werden weiterhin zwei Prozent des Abhebebetrags in Rechnung gestellt. Neu ist auch die Mindestgebühr von einem Euro, die bei der Abhebung von Kleinbeträgen greift, geht aus der Kundeninformation hervor.

Auslandsüberweisungen

Auch streicht Revolut ihren Standard- und Plus-Kunden die monatliche kostenlose Auslandsüberweisung. Überweisungen in Euro in den Sepa-Raum, zu dem neben den 27 EU-Staaten auch Norwegen, Island, Liechtenstein, Großbritannien und die Schweiz gehören, sind von dieser Änderung nicht betroffen, so Revolut.

Premium-Kunden haben künftig eine, Metal-Kunden drei internationale Zahlungen pro Monat frei. Alle Änderungen sollen zum 23. April greifen.

Auch andere Direktbanken haben in der Vergangenheit an der Gebührenschraube gedreht. So unter anderem die BayernLB-Tochter DKB.

DKB erhebt künftig auch für Einzahlungen am Automaten Gebühren 

Mehr von FinanzBusiness

N26 ist vom Absturz von Platz eins auf Platz 17 beim Finnoscore überrascht

Die von der Wiener Beratungsgesellschaft Finnoconsult erstellte Studie zur digitalen Kompetenz deutscher Finanzinstitute brachte ein unerwartetes Ergebnis: N26 verlor die Spitzenposition an die Sparda-Bank Baden-Württemberg und landete im Mittelfeld. Auf Anfrage von FinanzBusiness nimmt die Neobank Stellung.

Volksbank Pirna fusioniert mit Wohnungsgenossenschaft GWG Sebnitz

Als Fusionsstichtag ist der 1. Januar 2022 angesetzt, die Mitglieder- und Vertreterversammlungen beider Genossenschaften müssen allerdings noch zustimmen. Grundsätzlich ist die Volksbank offen für weitere Zusammenschlüsse dieser Art, erfuhr FinanzBusiness vom Vorstandsvorsitzenden des Instituts.

Lesen Sie auch

Mehr dazu

Neueste Nachrichten

Finanzjob