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"Basel III und IV sind ein Angriff auf die deutsche Mittelstandspolitik", sagt Michael Ermrich

Der Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbands (OSV) findet bei der Vorstellung der Bilanz 2020 deutliche Worte für die Niedrigzinspolitik der EZB und aus seiner Sicht überbordende Regulatorik. Dabei haben die Mitgliedsparkassen noch nie so viele Kredite ausgereicht wie 2020.

Michael Ermrich und Wolfgang Zender (v.r.n.l.) | Foto: Ostdeutscher Sparkassenverband

"Die Pandemie war eine zusätzliche Herausforderung – wenn auch nicht die größte", resümiert der Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbands (OSV) Michael Ermrich bei der Vorstellung der Zahlen für 2020 in Berlin.

Gemeint sind die Belastungen der Institute durch die "surreale" Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und eine überbordende Regulatorik, die das Geschäftsmodell der Sparkasse "systematisch konterkariert", so der OSV-Präsident. Im Jahr 2020 büßten die 45 Mitgliedssparkassen 3,5 Prozent im Betriebsergebnisses vor Bewertung ein. Das sank damit das dritte Jahr in Folge auf aktuell 1,15 Mrd. Euro.

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