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Wie schlimm ist die Luftfahrtbranchen-Krise für deutsche Kreditinstitute wirklich?

Bislang mussten Institute wie die Deka, Helaba und KfW-Ipex größere Kreditausfälle in der Branche nicht befürchten, auch weil Fluggesellschaften durch staatliche Hilfen gerettet wurden. Doch je länger die Corona-Pandemie andauert, desto mehr dürften die Institute zittern.

Gestrandete Flugzeuge der Lufthansa | Foto: Picture Alliance

Vor Ausbruch der Corona-Pandemie war die Flugzeugfinanzierung wegen des Booms in der Branche für deutsche Kreditinstitute durchaus attraktiv. So verzeichnete der Sektor in den 2010er Jahren beispielsweise ein Wachstumsplus von 70 Prozent bei Fluggästen, zeigen von der Weltbank aggregierte Statistiken.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hatte im November 2019 prognostiziert, dass die Zahl der Fluggäste bis 2040 auf 9,4 Milliarden anwachsen könnte, was einer Verdoppelung gegenüber Ende 2019 (4,4 Milliarden) entspricht. Auch das Geschäft mit Luftfracht entwickelte sich erfreulich. Im Jahr 2019 wurden beispielsweise 54,2 Millionen metrische Tonnen an Fracht per Flugzeug transportiert.

Deutsche Banken großer Finanzierer der Branche

Vor diesem Hintergrund war der Bedarf seitens Fluggesellschaften nach neuen Maschinen entsprechend groß. Und deutsche Kreditinstitute wie Helaba, Deka, NordLB, LBBW und die KfW-Ipex Bank waren gerne bereit, den Bedarf zu finanzieren mit Krediten in Milliardenhöhe. Größere Volumina bedeuten schließlich größere Zinserträge.

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