Bei Best Agern beißen Banken mit Klischee-Werbung auf Granit

Menschen der Geburtsjahrgänge 1946 bis 1964 zählen für Banken zu den wichtigsten Zielgruppen. Viele Häuser überbieten sich mit Kampagnen, die sich an die sogenannten Babyboomer richten – dabei kommt das bei Vertretern dieser Generation gar nicht gut an. FinanzBusiness hat analysiert, wie Banken die anspruchsvolle Kundschaft erreichen und was sie vermeiden sollten.

Eine Dame arbeitet in einem Garten in Winsen (Niedersachen) | Foto: picture alliance / dpa-tmn

Wenn Banken erreichen wollen, dass die Generation 50+ ihr Produkt oder ihre Dienstleistung mit Sicherheit nicht wahrnimmt, dann sollten sie eine Marketing-Kampagne mit diesen Elementen schalten: Zwei Senioren beschäftigen sich mit einer Tätigkeit, die man bei Menschen ihres Alters nicht vermuten würde – etwa mit dem Tippen einer E-Mail. Kleidung und Auftreten der Fotomodelle sollten altbacken sein.

Eine Seniorin könnte zum Beispiel Brille und Pagenschnitt tragen, ein Senior ein Hemd mit weißem Kragen und Krawatte. Die Haare der Werbeträger sind – natürlich – ergraut bis schneeweiß, das Gesicht vom Alter gezeichnet. Und zum Schluss folgt noch ein pfiffiger Slogan wie „Internet ist keine Frage des Alters“, damit auch der letzte Betrachter versteht, an wen sich die Kampagne richtet.

Weg von Klischees

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