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EU-Staaten einig bei Lockerungen in der Mifid-Richtlinie

Die Meinungsbildung im EU-Parlament ist allerdings noch nicht abgeschlossen.

Die EU-Kommission in Brüssel. | Foto: picture alliance / Jochen Tack

Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind sich einig, was regulatorische Lockerungen für den Finanzsektor angeht. Das berichtet die Börsen-Zeitung am Donnerstag.

Dabei geht es um die Marktrichtlinie Mifid II. Hier hatte die EU-Kommission Lockerungen bei den Informationsvorgaben bei professionellen Investoren vorgeschlagen.

Ausweitung der Lockerungen möglich

Laut dem Bericht wollen die EU-Staaten die Lockerungen sogar noch ausweiten, so auf nicht komplexe Anleihen, im Fachjargon "Plain Vanilla" genannt, die auch an Privatanleger verkauft werden. Auch unterstützen die EU-Staaten den Vorschlag der Kommission, Best-Execution-Berichte vorerst auszusetzen, um in den Instituten Ressourcen freizusetzen.

Die Meinungsbildung im EU-Parlament, das die geplanten Änderungen ebenfalls absegnen muss, ist indes noch nicht abgeschlossen, heißt es im Bericht. Das Parlament habe das Regulierungspaket an vier Berichterstatter verteilt.

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