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Selbstständige: Von Banken vernachlässigt, von Fintechs geliebt

Freelancer sind von klassischen Mittelstandsbanken enttäuscht. Ihre Konten eröffnen sie lieber bei Fintechs – denn die buhlen um die Kundengruppe und bieten passende Produkte an.

Antti Jussi Suominen, CEO von Holvi. | Foto: Holvi

Banken bieten klassischerweise zwei Konten an. Eins für Privatmenschen und eins für Unternehmen. Doch es gibt noch eine dritte Kundengruppe: Selbstständige. 4,6 Millionen Deutsche sind als Solo-Unternehmer unterwegs, haben also keine Mitarbeiter. Das hat das Statistische Bundesamt für 2019 erhoben. Freelancer sind somit eine Mischung aus Privatperson und Unternehmen und brauchen deshalb mehr als nur ein Konto mit Girokarte.

Das Potential ist gewaltig und wird doch kaum genutzt. Kaum eine klassische Bank bietet Produkte speziell für Selbstständige an, wie Recherchen von FinanzBusiness zeigen. Wer als Selbstständiger ein Geschäftskonto eröffnen möchte, findet vor allem Angebote von Fintechs wie der finnischen Holvi Payment Services Oy, und den zwei Berliner Startups Penta Fintech GmbH und Kontist GmbH. Einzig die Deutsche Bank AG wagt sich als Traditionsbank unter dem Namen Fyrst auf den Markt.

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