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Verband der Sparda-Banken und Genossenschaftsverband Bayern arbeiten zusammen

Die beiden Banken-Verbände wollen künftig in der Interessenvertretung, der Prüfung und in der Bildung zusammenarbeiten - dabei aber eigenständig bleiben.

Florian Rentsch, Vorstandschef des Verband der Sparda-Banken | Foto: (c) dpa

Der Genossenschaftsverband Bayern und der Verband der Sparda-Banken wollen zukünftig zusammenarbeiten. Das berichtet die Börsen-Zeitung in Bezug auf ein Interview mit den beiden Vorsitzenden.

Diese Kooperation hat bereits eine längere Vorgeschichte, die die Vertrauensbasis für die engere Zusammenarbeit geschaffen hat.

Florian Rentsch, Vorstandschef des Verbands der Sparda-Banken

Florian Rentsch, Vorstandschef des Sparda-Verbands, sagte demnach: "Diese Kooperation hat bereits eine längere Vorgeschichte, die die Vertrauensbasis für die engere Zusammenarbeit geschaffen hat." Zukünftig wollen die beiden Banken-Verbände in der Prüfung, der Bildung und Interessenvertretung ihre Kräfte bündeln.

"Es geht darum, das Dezentrale als Kern unserer Organisation auszubauen und unsere Stärken zu ergänzen, um uns gegenseitig zu unterstützen", sagte Jürgen Gros, Vorstandsvorsitzender und Präsident des GVB, der Börsen-Zeitung.

Kontakte aus der Politik nutzen

Sowohl Rentsch als auch Gros kommen aus der Politik. Rentsch war bis 2017 FDP-Fraktionsvorsitzender im hessischen Landtag, Gros in der CSU aktiv. Die früheren Kontakte wollen die beiden nun für die Verbands-Interessen nutzen.

Beide Verbände sprechen sich unter anderem gegen eine Vergemeinschaftung der Einlagen auf europäischer Ebene aus.

Wenn alle im genossenschaftlichen Verbund ihre Fähigkeiten und Kenntnisse umfassend nutzen würden, dann würde es unsere Gruppe weiter voranbringen.

Jürgen Gros, Vorstandsvorsitzender und Präsident des GVB

Vor allem Gros sieht sich mit der getroffenen Vereinbarung in einer Vorreiterrolle: "Wenn alle im genossenschaftlichen Verbund ihre Fähigkeiten und Kenntnisse umfassend nutzen würden, dann würde es unsere Gruppe weiter voranbringen." Als Kritik am Bundesverband BVR sei das aber nicht zu verstehen. Außerdem wollen beide Verbände auch in Zukunft eigenständig bleiben.

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