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Britische Finanzaufsicht verhängt Millionenstrafe gegen die Commerzbank

Weil sie die Vorgaben zur Geldwäschekontrolle lang nicht ernst genug nahm, muss die Bank in London ein hohes Bußgeld zahlen. Konkrete kriminelle Vorgänge habe es aber nicht gegeben.

Blick auf das Bankenviertel in London. | Foto: picture alliance / Jochen Tack

Wegen mangelhafter Geldwäschekontrollen muss die Commerzbank in London ein hohes Bußgeld akzeptieren. Genau 37.805.400 Pfund (knapp 42,1 Mio. Euro) werden fällig, weil die Bank es versäumt hat, zwischen Oktober 2012 und September 2017 angemessene Systeme und Kontrollen zur Bekämpfung der Geldwäsche (AML) aufzubauen. Weil sie kooperativ mit der Behörde zusammenarbeitete, bekam die Bank bei der Strafe immerhin einen Rabatt von 30 Prozent.

Die Commerzbank London sei sich dieser Schwächen bewusst gewesen und unternahm "keine angemessenen und wirksamen Schritte, um sie zu beheben, obwohl die FCA in den Jahren 2012, 2015 und 2017 spezifische Bedenken in Bezug auf diese Schwächen äußerte", heißt es in einer Mitteilung der britischen Aufsichtsbehörde Financial Conduct Service (FCA).

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