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Haushalte bauen mehr Geldvermögen auf als vor der Finanzkrise - trotz Niedrigzinsen

Sparer halten die Niedrigzinsen auf Sparguthaben für einen Fluch. Doch eine Untersuchung des IW Köln zeigt jetzt: Das Geldvermögen der Haushalte stieg zuletzt schneller als vor der Finanzkrise.

Ein Sparschwein führt auch bei niedrigen Zinsen zu einem Zuwachs an Geldvermögen. | Foto: picture alliance

Üppige Zinsen auf dem Sparbuch oder für die Lebensversicherung galten bis zur Finanzkrise als eine Art Naturgesetz für risikoaverse Anleger. Sie konnten ohne großen Aufwand und ohne schlaflose Nächte damit rechnen, dass sich ihre Guthaben zuverlässig vermehrten.

Die Finanzkrise ab 2008 zerstörte diese vermeintlichen Gewissheiten - mit dem Sparen von Geld allein lassen sich seither keine Zinsgewinne mehr realisieren. Stattdessen sorgen drohende Negativzinsen auch bei weniger vermögenden Sparern für Verunsicherung.

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