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Sparkasse Bremen verkauft ihre Luxemburger Privatbank an Alexander Schütz

Der österreichische Unternehmer und Deutsche-Bank-Aufsichtsrat übernimmt die Freie Internationale Sparkasse S.A..

Alexander Schütz, Aufsichtsrat der Deutschen Bank | Foto: picture alliance / Sven Simon

Der österreichische Unternehmer Alexander Schütz übernimmt die in Luxemburg ansässige Freie Internationale Sparkasse (FIS). Verkäufer ist die Sparkasse Bremen. Dies berichten mehrere Medien übereinstimmend am Mittwoch (26. August).

Schütz, CEO und Gründer des in Wien ansässigen Assetmanagers C-Quadrat Investment ist zugleich Aufsichtsratsmitglied der Deutschen Bank.

Keine Interessenkonflikte

Die Deutsche Bank hat laut der Nachrichtenagentur Reuters keine Einwände gegen das Investment ihres Aufsichtsratsmitglieds und sieht auch keine potenziellen Interessenskonflikte.

Laut der Börsen-Zeitung verfügt die seit 2001 als eigenständiges Institut firmierende FIS über eine Vollbanklizenz und kam Ende 2019 auf eine Bilanzsumme von rund 40 Mio. Euro und ein verwaltetes Vermögen von ca. 600 Mio. Euro.

Fokussierung auf Kredit- und Anlagegeschäft

Künftig soll sich die Privatbank auf die Bedürfnisse von Unternehmern in allen Bereichen des Kredit- und Anlagegeschäfts konzentrieren, heißt es in dem Bericht weiter. Geplant seien eine Stärkung des Lombardkreditgeschäfts, Investitionen in die Digitalisierung, der Eintritt in den österreichischen Markt sowie der Ausbau des Geschäfts in Deutschland und Luxemburg.

Die Sparkasse Bremen wolle sich mit dem Verkauf der FIS auf ihr Kerngeschäft fokussieren. Zum Kaufpreis wollten die Beteiligten sich nicht äußern.

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