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Ungebrochen hohe Nachfrage nach Corona-Krediten der KfW

Kleinunternehmer und Selbständige fragen Soforthilfen rege nach

KfW-Zentrale in Frankfurt am Main | Foto: KfW-Bildarchiv / Rüdiger Nehmzow

Die Nachfrage von Unternehmen nach Corona-Krediten der staatlichen Förderbank Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist weiterhin ungebrochen hoch. Bis Donnerstag wurden rund 3.200 Anträge mit einem Volumen von rund elf Mrd. Euro bei der KfW gestellt, wie das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin am Sonntag auf Anfrage mitteilte.

Bisher seien etwa 2.700 Anträge mit einer Gesamthöhe von etwa 960 Millionen Euro zugesagt worden. Zuvor hatte die Zeitung "Bild am Sonntag" darüber berichtet. Rund 750 Millionen Euro seien an den Mittelstand gegangen, betonte das Ministerium. "Das heißt, das Programm kommt im Mittelstand auch an."

Soforthilfe für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmer

Seit dem 23. März können Firmen Mittel aus dem KfW-Sonderprogramm bei ihrer Hausbank beantragen. Die staatliche Förderbank - und damit die öffentliche Hand - übernimmt den Großteil des Risikos für den Fall, dass Unternehmer das Geld nicht zurückzahlen können. Allerdings gibt es Forderungen, die Bundesregierung solle die Hilfskredite zu 100 Prozent absichern.

Zudem gibt nach wie vor viele Anträge auf Soforthilfe, wie die "BamS" unter Berufung auf das Finanzministerium weiter berichtete. Bis Freitagnachmittag hätten 1,25 Millionen Solo-Selbständige und Kleinunternehmer den Sofortzuschuss des Bundes beantragt. 4,1 Milliarden Euro Fördergeld seien bereits genehmigt worden.

Die Soforthilfen werden über die Länder beantragt und ausgezahlt. Laut Wirtschaftsministerium gab es bis Donnerstag allein in Nordrhein-Westfalen mehr als 350.000 Anträge, von denen etwa 300.000 bewilligt worden seien. 

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