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Kunden der Sparkasse Köln-Bonn schützen sich mit Wertpapieren vor Strafzinsen

Das Depotvolumen der zweitgrößten Sparkasse Deutschlands stieg 2020 um vier Prozent, in der Vermögensverwaltung erreichte das Institut eine neue Rekordmarke. Vorstandsvorsitzender Ulrich Voigt erwartet Unternehmensinsolvenzen in dreistelliger Millionen-Höhe.

Gebäude der Sparkasse Köln-Bonn | Foto: picture alliance / Oliver Berg/dpa | Oliver Berg

Kunden der Sparkasse Köln-Bonn setzen zunehmend auf Wertpapiere. So stieg das Depotvolumen des zweitgrößten deutschen Instituts 2020 um vier Prozent an, wie aus der gestern veröffentlichten Jahresbilanz hervorgeht. Investmentfonds und Vermögensverwaltungsprodukte verzeichneten sogar einen Zuwachs von 23 Prozent. Der Anteil von Anleihen am Depotvolumen sank hingegen.

Das hat sicher auch damit zu tun, dass die Sparkasse Köln-Bonn von Altkunden mit einem Guthaben von mehr als 100.000 Euro und von Neukunden mit mehr als 50.000 Euro einen Strafzins von 0,5 Prozent verlangt.

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