EU-Kommission erteilt grünes Licht für Verkauf der Postbank Systems

Der indische Softwareriese Tata darf die Postbank Systems von der Deutschen Bank übernehmen. Die EU hat keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken.
Logos der Deutschen Bank und der Postbank | Foto: picture-alliance/ dpa | Federico Gambarini
Logos der Deutschen Bank und der Postbank | Foto: picture-alliance/ dpa | Federico Gambarini
DPA

Die Deutsche Bank darf nach einer Entscheidung der EU-Kommission ihre IT-Tochter Postbank Systems an den indischen Softwaredienstleister Tata Consultancy Services (TCS) verkaufen. Die Übernahme durch eine niederländische TCS-Tochter führe zu keinen Wettbewerbsbedenken, teilte die EU-Kommission am Montag mit.

Anfang November hatte die Deutsche Bank bekanntgegeben, dass das Bonner Unternehmen Postbank Systems mit seinen rund 1500 Mitarbeitern unter das Dach von TCS wechselt. Die Trennung ist Teil des Konzernumbaus, den sich die Deutsche Bank Mitte 2019 verordnet hat.

Dabei führt der Frankfurter Mutterkonzern auch seine IT-Infrastruktur mit derjenigen der Postbank zusammen, so dass die Aufgaben von Postbank Systems schrumpfen. Insgesamt sollen im Zuge des Umbaus rund 18 000 Jobs bei der Deutschen Bank wegfallen.

Rund 1500 Mitarbeiter der Postbank-IT wechseln damit demnächst zu TCS. Bekannt ist zudem, dass die Deutsche Bank 120 Mio. Euro für die Übernahme zahlt.

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