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Isabel Vansteenkiste wird Generaldirektorin der EZB

Die 44-jährige Volkswirtin übernimmt zum 1. November das Ressort Internationale und europäische Beziehungen. Ihr Vorgänger Hans-Joachim Klöckers geht nach mehr als 23 Jahren bei der Zentralbank in den Ruhestand.

Isabel Vansteenkiste | Foto: EZB

Die Europäische Zentralbank (EZB) ernennt Isabel Vansteenkiste zur Generaldirektorin: Zum 1. November soll die Volkswirtin im Ressort Internationale und europäische Beziehungen die Nachfolge von Hans-Joachim Klöckers antreten, teilte die Notenbank mit. Klöckers geht nach mehr als 23 Jahren bei der Zentralbank in den Ruhestand.

Eine Ebene unterhalb von Christine Lagarde

Die Generaldirektion Internationale und europäische Beziehungen arbeitet dem Direktorium um Präsidentin Christine Lagarde zu, in der Abteilung werden unter anderem Prognosen zur globalen Wirtschaftsentwicklung erstellt und politische Positionen zu internationalen und EU-/Eurozonen-Angelegenheiten vorbereitet.

Auch Treffen mit Institutionen wie dem Internationalen Währungsfonds (IWF), den Finanzministern und Zentralbankgouverneuren der G7 und G20 sowie den Finanzministern der EU und der Eurozone (ECOFIN und Eurogruppe) gehören zur Agenda.

Die 44-Jährige ist seit knapp zwei Jahrzehnten bei der EZB und zuletzt im August 2020 befördert worden: von der stellvertretenden Generaldirektorin für Wirtschaft zur stellvertretenden Generaldirektorin für Geldpolitik - eine Funktion, die auch Klöckers auf seinem Karriereweg früher für einige Zeit innehatte.

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