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WHU und Frankfurt School rücken im Master of Finance Ranking der Financial Times auf

Die WHU Otto Beisheim School of Management macht vier Plätze zum Vorjahr gut. Auch die Frankfurt School klettert um einen Rang nach oben. In den Top 40 sind sie mit dem Studiengang allerdings die beiden einzigen deutschen Hochschulen.

Prof. Dr. Markus Rudolf, Rektor der WHU | Foto: WHU Otto Beisheim School of Management

Im Master of Finance Ranking der Financial Times (FT) für 2021 konnte die WHU Otto Beisheim School of Management mit Sitz in Vallendar vier Plätze gut machen. Somit landete sie auf dem 18. Rang und ist Nummer 1 in Deutschland.

"Angesichts der immer wieder neuen pandemiebedingten Regularien, mit denen wir uns als Hochschule im vergangenen Jahr auseinandersetzen mussten, ist es natürlich besonders erfreulich, dass sich die WHU seit der ersten Teilnahme an diesem Ranking 2020 sogar um einige Plätze verbessern konnte", kommentierte Prof. Dr. Markus Rudolf, Rektor der WHU, das Ergebnis.

Laut WHU arbeiten 60 Prozent der Master-of-Finance-Absolventen im Banken- und Finanzdienstleistungssektor. Jeweils 13 Prozent sind in der Unternehmensberatung und in Industrieunternehmen tätig. Sieben Prozent arbeiten in Start-ups und in der Digitalbranche. Ein Prozent gründet selbst.

Zwei deutsche Hochschulen in den Top 40

Auch die Frankfurt School of Finance and Management rückte auf - von Platz 32 im Vorjahr auf Platz 31, den sie sich mit der Universität Carlos III in Madrid teilt. Die Frankfurter Hochschule und die WHU sind die einzigen deutschen Hochschulen im Ranking unter den 55 gelisteten Plätzen.

Strenge Kriterien für Berücksichtigung im Ranking

Für das Ranking erfragt die FT das aktuelle Gehalt der Absolventen europäischer Hochschulen und Universitäten. In die Endbewertung fließen unter anderem das absolute Gehalt sowie der durchschnittliche Gehaltsanstieg zwischen dem ersten Post-Master-Job nach dem Abschluss und heute - eine Zeitspanne von etwa drei Jahren - ein.

Es gibt 17 verschiedene Kategorien im Pre-Experience-Ranking, und die Antworten der Alumni fließen in sieben Kategorien ein, die zusammen 58 Prozent des Gesamtgewichts ausmachen. Die anderen zehn Kategorien werden aus den Daten der Hochschule berechnet und machen die restlichen 42 Prozent aus.

Die Programme müssen strenge Kriterien erfüllen, um berücksichtigt zu werden: Es muss sich um einen Vollzeit-Studiengang handeln, muss kohortenbasiert sein und mindestens 30 Absolventen pro Jahr aufweisen. Außerdem müssen die Hochschulen entweder von AACSB oder Equis akkreditiert sein.

Die genannten Platzierungen beziehen sich auf das 'Pre Experience'-Ranking beim Master of Finance - also Studiengänge, die keine einschlägige Berufserfahrung der Studierenden auf diesem Fachgebiet voraussetzen. Die FT veröffentlicht jährlich zeitgleich ebenso ein 'Post-Experience'-Ranking.

Disclaimer: Die Autorin nahm als Mitglied der relevanten Kohorte an der Befragung zum FT Ranking in diesem Jahr teil.

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