FinanzBusiness

N26 ernennt neue General Managerin für Spanien und Portugal

Mit der neuen Chefin, will N26 in Spanien die eine-Million-Kunden-Marke knacken. Zudem soll das Team vor Ort ordentlich wachsen. Vorgänger Sierra will sich künftig einem "neuen beruflichen Projekt" widmen. 

Marta Echarri | Foto: N26

Marta Echarri von N26 zur neuen General Managerin für Spanien und Portugal ernannt worden. Sie folgt dort auf Francisco Sierra, der Ende Januar ein "neues berufliches Projekt im Technologiesektor beginnen wird", wie es in einer Mitteilung der Neobank heißt.

Sierra hatte zuvor den Start der mobilen Bank in Spanien und als Director European Markets auch das europäische Wachstum von N26 begleitet. Die Bank war mit ihm 2018 in den Markt gestartet.

"Bei N26 haben wir zur Transformation des Finanzsektors in Spanien beigetragen und ein neues digitales Modell für das Banking in unserem Land geschaffen", sagt Sierra zum Abschied in einer Mitteilung der Bank. In weniger als drei Jahren habe sich N26 von einer Finanz-App zu einer "echten Alternative zu einem traditionellen Bankkonto entwickelt".

Es war eine Ehre und ein außergewöhnliches Abenteuer, unser Wachstum auf dem Markt anzuführen und eine wichtige Rolle dabei zu spielen, das Gesicht des Bankwesens in Europa zu verändern.

Francisco Sierra.bislang Director European Markets bei N26

"Es war eine Ehre und ein außergewöhnliches Abenteuer, unser Wachstum auf dem Markt anzuführen und eine wichtige Rolle dabei zu spielen, das Gesicht des Bankwesens in Europa zu verändern", so Francisco Sierra.

Seine Nachfolgerin freut sich auf eine "große und aufregende Chance", wenn sie nun zu der Neobank stößt. "Mobile Banking ist nicht nur relevanter denn je, sondern hat auch ein erhebliches Wachstumspotenzial", sagte Marta Echarri in der Mitteilung.

N26 hat den Grundstein für die Transformation des Bankensektors in Europa gelegt, und das aus einer disruptiven, herausfordernden und wegweisenden Position heraus.

Marta Echarri, General Managerin für Spanien und Portugal bei N26

"N26 hat den Grundstein für die Transformation des Bankensektors in Europa gelegt, und das aus einer disruptiven, herausfordernden und wegweisenden Position heraus."

Erfahrene Bankerin übernimmt die Führung

Die neue Managerin für Spanien kommt von von der Schweizer Bankengruppe Lombard Odier, wo sie als Senior Vice President tätig war. Sie bringt über 15 Jahre Erfahrung im internationalen Banking mit. So war sie unter anderem in verschiedenen leitenden Funktionen in der Vermögensverwaltung von JP Morgan tätig und pendelte für die US-Bank 12 Jahre lang zwischen den Büros in New York und Madrid.

Als neue Geschäftsführerin von N26 in Spanien und Portugal wird Echarri direkt an Chief Growth Officer Alex Weber berichten und für die Umsetzung der neuen Wachstumsstrategie von N26 in beiden Märkten verantwortlich sein.

Sie leitet das neue Büro, das die Bank kürzlich in Madrid eröffnet hat. Dort hat sie die Bereiche Strategie und Betrieb, Marketing und Kommunikation unter sich und verantwortet die rechtliche Vertretung der spanischen N26-Niederlassung gegenüber der Bank of Spain.

Mehr Kunden, mehr Mitarbeiter

Die Ziele vor Ort hat die N26 in der Mitteilung zu Echarris Wechsel gleich klar definiert: Dort will die Neobank als nächstes die magische Grenze von eine Million Kunden knacken. Spanien ist einer von vier Kernmärkten, die N26 in Europa besonders im Blick hat. Nach eigenen Angaben ist die Neobank dort im Jahr 2020 um mehr als 60 Prozent gewachsen ist und hat vor Ort nun fast 600.000 Kunden.

Die Bank will ihr Produkt- und Technologieteam weltweit um "mehr als 200 Neueinstellungen" erweitern, von denen ein "erheblicher Teil" in Spanien angesiedelt sein soll. Im Barcelona Tech Hub soll das Team im kommenden Jahr konkret um 50 Prozent wachsen. "Damit wird die Stadt zu einem der wichtigsten technologischen Zentren für das Unternehmen in Europa", schreibt N26 in einer Pressemitteilung.

Mehr von FinanzBusiness

Die Berliner Volksbank bleibt zuversichtlich

Das Geschäftsmodell zeigt sich auch im schwierigen Umfeld stabil und lässt die Berliner Volksbank zuversichtlich ins laufende Jahr blicken. 2020 stieg die Bilanzsumme auf 18 Mrd. Euro.

Lesen Sie auch

Mehr dazu

Neueste Nachrichten