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Silke Boldt wechselt als Sparkassen-Vorständin in den Landkreis Marburg-Biedenkopf

Sie wird Mitte des Jahres Vorständin bei der regionalen Sparkasse und folgt auf Harald Schick, der in den Ruhestand geht.

v.l.n.r.: Jochen Schönleber, Silke Boldt, Dr. Thomas Spies (alternierender stellv. Vorsitzender des Verwaltungsrates), Kirsten Fründt (alternierende Vorsitzende des Verwaltungsrates), Andreas Bartsch | Foto: Sparkasse

Nachdem Silke Boldt erst 2019 bei der Sparkasse Wilhelmshaven Vorständin wurde, verlässt sie das Kreditinstitut nun wieder und wird spätestens zum 1. Juli 2021 Vorstandsmitglied bei der Sparkasse Marburg-Biedenkopf. Zum 30. Juni 2021 geht ihr Vorgänger Harald Schick in den Ruhestand.

Andreas Bartsch, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse sagte zum Abschied: "Harald Schick ist ein Urgestein unseres Hauses. Er geht nach 49 Jahren bei seiner Sparkasse Marburg-Biedenkopf in den wohlverdienten Ruhestand. Kaum einer kennt das Haus so gut wie er. So sehr wir alle ihm seinen Ruhestand gönnen, so haben wir trotzdem eine dicke Träne im Auge. Er hat sich außerordentliche Verdienste um die Sparkasse Marburg-Biedenkopf erworben."

Die 51-jährige Boldt hat in ihrer Karriere hingegen schon verschiedenerorts Station gemacht. Sie begann ihre Sparkassen-Laufbahn in der Teterow in Mecklenburg-Vorpommern. Über die Ostseesparkasse Rostock kam sie 2019 nach Wilhelmshaven.

Ich stehe für eine konsequente Kundenorientierung.

Silke Boldt

Nun freut sie sich auf die neue Herausforderung: "Ich freue mich, dass ich die Zukunft der Sparkasse Marburg-Biedenkopf mitgestalten und verantworten darf. Ich stehe für eine konsequente Kundenorientierung. Die vertrauensvolle, loyale Zusammenarbeit mit allen Mitarbeiter/innen ist für mich ein Grundwert", so Boldt.

Ihre Überzeugung sei, durch die persönliche Beratung über alle Vertriebskanäle in den nächsten Jahren noch vorhandene Marktpotenziale zu heben und die Marktstellung der Sparkasse weiter auszubauen.

Die Sparkasse Marburg-Biedenkopf hatte zum 31.12.2019 eine Bilanzsumme von rund 4 Mrd. Euro, beschäftigt über 800 Angestellte und hat rund 38 Filialen. Damit gehört sie zu den Top 100 der öffentlich-rechtlichen Institute.

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