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Berlin Hyp organisiert Kredit in Höhe von 45,5 Mio. Euro für Immobiliendeal

Mit den Geldern erwirbt ein Fonds der “LIP-Invest” drei Logistikobjekte. Zum Konsortium zählen zwei Sparkassen.

Eines der Logistikzentren in Weyhe (Niedersachsen) | Foto: LIP Invest

Die Hypothekenbank Berlin Hyp hat zusammen mit zwei Sparkassen 45,5 Mio. Euro an Fremdfinanzierung bereitgestellt, damit ein Immobilienfonds drei Logistikobjekte erwerben kann. Zu den Investoren in dem Fonds mit dem Namen “LIP Real Estate Investment Fund - Logistics Germany II” gehören ebenfalls Sparkassen, wie FinanzBusiness von dem Fondsbetreiber LIP-Invest erfahren hat.

Bei der Transaktion fungiert die Berlin Hyp als Konsortialführer und trägt nach eigenen Angaben etwas mehr als 50 Prozent des Kreditbetrags bei. Die weiteren Mitglieder des Konsortiums sind die Sparkasse Mainfranken Würzburg und die Sparkasse Landshut. Die Finanzierungslaufzeit beträgt rund zehn Jahre.

Fonds kauft nur Neubauten und hat "bonitätsstarke Mieter"

Mit dem Fremdkapital, aber auch mit dem Eigenkapital seiner Investoren, hat der Fonds drei Logistikimmobilien, unter anderem in Hannover, gekauft. Auf die Frage nach dem Typ der Objekte sagte eine Sprecherin von LIP-Invest: "Zu den Logistikimmobilientypen im Fonds gehören Distributionszentren, Paketverteilzentren und Umschlaghallen, ausschließlich Neubauten und bonitätsstarke Mieter wie beispielsweise Coca Cola, Hermes und Bosch." Die Nutzfläche für drei Objekte beläuft sich auf etwa 100.500 Quadratmeter.

Zielrendite von runf fünf Prozent jährlich

Die Sprecherin von LIP-Invest ergänzte: "Sie haben zudem sehr gute Lagen und eine hohe Drittverwendungsfähigkeit. Bei den Ankäufen wird großen Wert auf die Nachhaltigkeit der Immobilien gelegt." Der LIP Real Estate Investment Fund - Logistics Germany II hat ein Volumen von rund 456 Mio. Euro. Die Zielrendite für seine Investoren liegt bei zwischen 5,0 und 5,5 Prozent jährlich.

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