Bitpanda verbrüdert sich mit Coinbase

Durch die B2B-Partnerschaft wollen die Österreicher für mehr Aktivität in den USA sorgen - und Coinbase umgekehrt seinen Markt in Europa vergrößern. 
Krypto-Services für Broker mit neuem Partner: Lukas Enzersdorfer-Konrad, stellvertretender CEO von Bitpanda | Foto: Bitpanda
Krypto-Services für Broker mit neuem Partner: Lukas Enzersdorfer-Konrad, stellvertretender CEO von Bitpanda | Foto: Bitpanda

Bitpanda Technology Solutions wird Coinbase Exchange als einen der bekannteren Liquiditätsanbieter in sein Netzwerk aufnehmen, und so die Liquiditäts- und die Verwahrungslösung von Coinbase Prime sichern.

Die Partnerschaft der Österreicher werde es institutionellen Broker-Kunden von Coinbase außerhalb der Vereinigten Staaten ermöglichen, die Investing-as-a-Service-Plattform von Bitpanda als Whitelabel zu nutzen.

Durch die Partnerschaft zwischen Bitpanda und Coinbase werde der notwendige Sicherheits-, Regulierungs- und Rechtsrahmen für Krypto-Dienstleistungen von Institutionen (Brokern) geschaffen.

Anschluss per API oder White Label

Bitpanda zählt zu den führenden europäischen Investing-as-a-Service-Anbietern. Institutionen, die zu den Coinbase-Kunden zählen, könnten nun regulatorische Lizenzen und Know-your-Customer (KYC)-as-a-Service nutzen, um ihre Markteinführung europaweit zu beschleunigen. Dies sei einfach und schnell über API (Application Programming Interfaces / Programmierschnittstellen) oder ein White Label Front-End zu realisieren.

Lukas Enzersdorfer-Konrad, stellvertretender CEO von Bitpanda, sagte: ”Bitpanda und Coinbase haben ein gemeinsames Ziel - Investitionen in digitale Vermögenswerte reguliert und somit sicher zu machen.”

Guillaume Chatain, Head of Institutional Sales bei Coinbase (gegründet 2012): ”Wir glauben daran, dass Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie die Fähigkeit haben, die wirtschaftliche Freiheit und die Möglichkeiten auf der ganzen Welt zu erhöhen.”

Zehn Mio. Dollar in Zukunftsfeld KI investiert

Bitpanda hat bereits Partnerschaften mit der österreichischen Raiffeisenlandesbank, der Mobilbank N26, der französischen Geld-App Lydia, dem britischen Fintech Plum und der italienischen Mobilbank Hype angekündigt. Die Plattform des Unternehmens ermöglicht FinTechs, traditionellen Banken und Online-Plattformen, regulierte Handels-, Anlage- und Verwahrungsdienstleistungen für Aktien/ETFs, Kryptowährungen, Edelmetallen und Rohstoffe anzubieten. Bitpanda zählt drei Mio. Nutzer in Europa und gehört damit zu den führenden Neobrokern mit BaFin-Lizenz.

Zuletzt hatte Bitpanda angekündigt, einen neuen Geschäftsbereich mit einem Investitionsvolumen von zunächst zehn Mio. Dollar aufzubauen. Dort soll der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in den Handels- und Verwahrsystemen entwickelt werden.

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