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Scalable Capital senkt Eintrittsschwelle für private Investoren

Das Berliner Einhorn will zusätzliche Kundengruppen erreichen. Bislang verwaltet das Fintech bereits sechs Milliarden Euro Kundenvermögen.

Firmenchef Eri Podzuweit | Foto: Scalable Capital

Der digitale Vermögensverwalter Scalable Capital will sich für mehr Kunden öffnen. Geld könne von Dienstag an ab monatlich 20 Euro oder einmalig 1000 Euro angelegt werden, teilte heute das 2014 gegründete Unternehmen mit, das seit Sommer zu Deutschlands "Einhörnern" gehört.

Damit sprechen wir noch mehr Menschen an, für die klassische Finanzprodukte wegen hoher Einstiegsbeträge, hoher Kosten oder niedriger Zinsen nicht in Frage kamen.

Scalable-Chef Erik Podzuweit

Bisher hatte die Mindestanlagesumme 10.000 Euro betragen. "Damit sprechen wir noch mehr Menschen an, für die klassische Finanzprodukte wegen hoher Einstiegsbeträge, hoher Kosten oder niedriger Zinsen nicht in Frage kamen", sagte Firmenchef Erik Podzuweit. Seit seiner Finanzierungsrunde im Sommer wird Scalable Capital mit mehr als einer Milliarde Euro bewertet. Inzwischen verwaltet das Unternehmen aus München mehr als sechs Milliarden Euro auf seiner Plattform.

Die Neuerungen gelten für Kundinnen und Kunden mit einem Depot bei der Baader Bank. Zu den Partnern von Scalable zählen unter anderem Direktbank ING, die britische Barclays Bank, Siemens Private Finance, die Digital-Tochter der Santander Group Openbank und die Targobank.

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Innerhalb des gesamten ersten Halbjahrs 2022 ist das Vorsteuerergebnis allerdings von 114 Mio. auf 107 Mio. Euro gesunken. Das Zins- und Provisionsergebnis bewegt sich etwa auf dem Niveau der Vorjahreszeiträume. Vorstandschef Andreas Arndt erwartet das Neugeschäftsvolumen bis zum Ende des Jahres unteren Ende der Prognosen.

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