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Berliner Investor Greenfield One legt Kryptofonds im dreistelligen Millionenbereich auf

Insgesamt seien 135 Mio. Euro eingesammelt worden, teilte der Venture-Capital-Investor mit. Auch Commerzventures ist investiert.

Sebastian Blum, Mitgründer von Greenfield One. | Foto: Greenfield One

Der Berliner Venture-Capital-Investor Greenfield One hat einen Kryptofonds im dreistelligen Millionenbereich aufgelegt. Insgesamt seien 135 Mio. Euro eingesammelt worden - unter anderem bei Bertelsmann Investments, Swisscom und Commerzventures, dem Family Office Lennertz und Aldea Ventures, wie Greenfield One mitteilte. Sämtliche Investoren kämen aus dem privaten Sektor.

Nach eigenen Angaben sei das der bisher größte Kryptofonds in Europa und übertreffe die Kryptogeldtöpfe der aktuellen Spitzenreiter, Fabric Ventures und Rockaway.

Fokus auf Kryptonetzwerke und Entwicklerteams

Greenfield One will mit dem frischen Kapital Kryptonetzwerke und Entwicklerteams finanzieren. Der Fonds werde etwa 35 Investments umfassen, heißt es in der Mitteilung.

Dabei wurde aus dem neuen Fonds bereits in Paladin, einem Governance-Lendin-Protokoll; Brink, einem Decentralized-Finance- (DeFi) Protokoll für konditionale Gebote sowie Darkblock, einem Protokoll für Rechteverwaltung von NFT investiert. "Das Web 3.0 hat sich mittlerweile aus der Nische heraus entwickelt", sagte Greenfield-Mitgründer Sebastian Blum laut Mitteilung.

Im Interview mit FinanzBusiness Anfang des Jahres erklärte Blum: "Für die Fintech-Welt heißt das konkret, dass Krypto auch unverrückbare Strukturen bis hin zum Core-Banking-Tech-Stack aufbrechen wird und damit Player wie beispielsweise N26 ihre Innovationen im Finanzsektor effizienter anbieten können."

"Diese Welten werden über kurz oder lang zusammenwachsen", sagt Sebastian Blum 

So hat Greenfield One frühzeitig in das weltweite Blockchain-Netzwerk Celo investiert, in das inzwischen auch die Deutsche Telekom Geld gesteckt hat. Hinter dem Early-Stage-Finanzierer, der bisher drei Fonds aufgelegt hat, stehen die Gründer Sebastian Blum und Jascha Samadi.

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