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Neobroker Naga kündigt NFT-Handelsplattform an

Die Produkteinführung soll noch dieses Jahr erfolgen. NFT-Besitzer können dynamisch eine "Royalty-Fee" erheben und so pro Transaktion prozentual am Handel beteiligt werden, stellt Naga-CEO Ben Bilski in Aussicht.

Benjamin Bilski, CEO von Naga. | Foto: NAGA

Der Hamburger Neobroker Naga plant die Einführung eines eigenen NFT-Marktplatzes und kündigt den Launch zum Ende des vierten Quartals 2021 an. NFT steht dabei für "Non-Fungible-Token" (zu Deutsch: nicht austauschbarer Token) und erlaubt es, Vermögensgegenstände beziehungsweise deren Besitzverhältnisse auf einer dezentralen Datenbank über die Blockchain digital abzubilden.

NFTs erfreuen sich besonders bei digitaler Kunst, Sport und Musik hoher Beliebtheit. Das Marktvolumen wurde im Mai dieses Jahres von der Webseite NonFungible.com auf etwas mehr als 2 Mrd. US-Dollar geschätzt.

Mit Naga wollen wir unseren Nutzern einen direkten Weg zum NFT-Handel anbieten und uns so früh wie möglich positionieren, da die Mass-Adoption bevorsteht.

Benjamin Bilski, Mitgründer und CEO, Naga

"Der NFT-Markt wächst stark und wird sich immer weiter entfalten. Mit Naga wollen wir unseren Nutzern einen direkten Weg zum NFT-Handel anbieten und uns so früh wie möglich positionieren, da die Mass-Adoption bevorsteht. Wir glauben stark an den NFT-Markt, da quasi alles schlussendlich tokenisiert wird. Die NFT-Bewegung revolutioniert Besitztum und macht diesen quasi ortsunabhängig”, sagt Benjamin Bilski, Mitgründer und CEO von Naga, in einer Mitteilung.

Naga-Wallet auf der Ethereum-Blockchain

Die NFT-Plattform werde Nutzern ermöglichen, eigene Kunstwerke, Musik und digitale Inhalte zu erstellen und zu handeln. Das hauseigene Naga-Wallet werde hierzu zur Zahlung und Verwahrung der NFTs auf der Ethereum-Blockchain dienen, kündigt Bilski an. Nutzer können die NFT-Plattform auch über einen Wallet-Connect nutzen. Erträge würden durch die Erstellung sowie den aktiven Handel auf der Plattform generiert.

NFT-Besitzer können dynamisch eine "Royalty-Fee" erheben und so pro Transaktion prozentual am Handel beteiligt werden. Naga selbst will eine eigene Kollektion als NFT zum Start herausgeben. Welchen Inhalt das NFT haben wird, ließ Naga auf FinanzBusiness-Nachfrage offen.

Wir versprechen uns hier eine größere Reichweite, neue Akquisition-Kanäle und Umsatzströme.

Benjamin Bilski, Mitgründer und CEO, Naga

"Wir versprechen uns hier eine größere Reichweite, neue Akquisition-Kanäle und Umsatzströme. Als erste Investment Plattform werden wir Social-Trading, Aktienhandel, Kryptowährungen, Zahlungsdienstleistungen und NFT anbieten. Dies unterstreicht einmal mehr unsere Innovationsführerschaft und unserer Vision, eine Super-App für Investments und digitales Money-Management zu werden", sagt Bilski in der Mitteilung.

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