Social-Trading-Plattform Wikifolio lotet Verkauf aus

Das Fintech aus Wien arbeitet mit Rothschild & Co. an einem möglichen Verkauf, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider.
Foto: Wikifolio / Martina Draper
Foto: Wikifolio / Martina Draper
Reuters, Erhard Krasny

Das österreichische Fintech prüft einem Agenturbericht zufolge einen möglichen Verkauf. Die soziale Plattform zum Teilen von Investmentstrategien arbeite mit Rothschild & Co. an einem möglichen Verkauf, berichtet die Agentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Die 2012 von Andreas Kern gegründete Firma ermöglicht es privaten Händlern, ihre Anlagestrategien als investierbare Produkte zu veröffentlichen. Follower können in diese Produkte dann mit Kleinbeträgen wie 100 Euro investieren und sie dann auch bei bestimmten Börsen, Banken und Brokern wieder verkaufen.

Lang & Schwarz ist in Deutschland Emittentin

In Deutschland ist Lang & Schwarz ist Emittentin und Market Maker für Wikifolio-Zertifikate. Dabei handelt es sich um ein Endlos-Indexzertifikat (Wikifolio-Zertifikat) welches als Basiswert einen Index hat, der die Performance des jeweiligen fiktivien Musterdepots (Wikifolio) nachbildet. Jedes wikifolio-Zertifikat ist an der Börse Stuttgart gelistet sowie über Lang & Schwarz außerbörslich handelbar. In der Schweiz arbeiten die Wiener mit Postfinance zusammen.

Für 2020 hatte Social-Trading-Plattform einen 50-prozentigen Anstieg der Nutzerzahlen im Vorjahresvergleich auf insgesamt über zwei Millionen "Unique Visitors" gemeldet.

Sandra Gabler und Wolfgang Seidl sind neu im Wikifolio-Vorstand

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